Facebook: Die Killer App im Web 2.0 und PR?

Vor ein paar Wochen saß ich in einem Münchner Biergarten mit Heinz und wir haben über die Möglichkeiten von PR 2.0 diskutiert. Wir kamen dabei immer wieder auf Facebook, mit dem ich mich vorher eigentlich nie richtig beschäftigt hatte.

Um der Wahrheit die Ehre zu geben… Social Networking Plattformen habe ich nie richtig genutzt. Ich habe Accounts bei Xing und StudiVZ, allerdings habe ich keine Lust für Xing Geld zu blechen und bei StudiVZ bin ich, weil viele meiner Freunde dort auch sind. Mehr nicht. Irgendwie finde ich die Vorstellung albern, mich mit meinem sozialen Netz an eine geschlossene Plattform zu binden.

Mittlerweile denke ich aber, dass Facebook wahrschienlich die interessanteste Social-Networking-Plattform im Netz ist.

Mit Facebook könnte das anders jetzt werden, denn die haben erst kürzlich ihre Plattform für Programmierer anderer Unternehmen geöffnet. Mit der Entwicklungsplattform f8 sollen jetzt Widgets für die Plattform programiert werden können. Nun ist die Öffnung per se nix neues. MySpaces hat das auch getan, verbietet aber werbliche Inhalte. Bei Facebook soll das nicht so sein.

Ich frage mich bei solchen Meldungen immer, wie man eine solche Plattform wie Facebook für die PR benutzen kann. Ich denke, es gibt dazu im Prinzip drei Möglichkeiten.

  1. Die Adaption des Corporate- oder Ceo-Blogging-Konzeptes auf Facebook-Profile. Satt eines Blogs legt man ein Facebook-Account ein. Und hat damit eine nette Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme. Außerdem: Es sähe schon cool aus, wenn man Herrn Ackermann auf seiner Buddylist hat 😉
  2. Oder aber: man nimmt das ganze eine Stufe runter und baut stattdessen ein Soziales Netz zwischen beispielsweise Produktmanagern und der primären Developer-Zielgruppen auf. Ich glaube da könnte das funktionieren.
  3. man nutzt die f8 Umgebung, um Comsumer-PR-Aktionen in Facebook zu lancieren. Zum Beispiel gebrandete Aktionen, Umfragen… irgendwie sowas.

Interessant ist jedenfalls, dass jetzt auch Xing seine Plattform aufmacht. Ich persönlich hoffe auf den Tag, an dem es ähnlich wie bei xml für Text einen Standard gibt, mit dem ich meine Sozialen Netze unabhängig von der Form (=Plattform) betreibe. Vielelciht ist OpenID ein erster schritt in diese Richtung. Derweil beobachte ich die Entwicklungen von Facebook hier.

Ein Gedanke zu „Facebook: Die Killer App im Web 2.0 und PR?

  • 07/31/2007 um 14:17
    Permalink

    Ich weiß nicht… ich finde Facebook ezwas überbewertet. MMN ist „the nex big Thing“ eine Mischung aus Joost und Twitter

    Antwort

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