BarCamp München / Entjungerfung / erste Eindrücke

So… das war mein erster Tag auf einem Barcamp. Meine Entjunferung sozusagen. Zu den einzelnen Sessions spätere Posts, hier erstmal ein erster Eindruck: War ganz interessant. Die Stimmung war ausgelassen und trotz des Layouts als UnKonferenz ging recht was vorwärts mit einigen interessanten Sessions. Musste leider schon recht früh (18.30 Uhr) wieder nach Hause, weil meine Katze allein ist und ihr jemand essenFutter geben muss (sie pflegt sich sonst fürchterlich zu rächen). Was mir aufgefallen ist: auch Barcamper  neigen dazu in mehr oder weniger abgeschlossenen Grüppchen miteinander zu reden. Ich bin jetzt nicht der mörder Networker, der zielstrebig auf Menschen zugeht… mag auch daran gelegen haben…. wer weiß…

Aber einen intersessanten Typen habe ich kennengelernt:

Heiner Wittmann arbeitet beim Klett Schulbuchverlag und hat dort – quasi in Eigenregie – ein Blog aufgebaut, das Themen für den Französisch-Unterricht  behandelt. Das Schöne: Heiner ist weitestgehend sein eigener verlegerischer Herr (also auf seinem Blog), obwohl er einen verlegerischen Herr hat. D.H: KEINE Freigabe durch einen Vorgesetzten, KEINE Freigabe durch die PR/Marketing, einfach nur offen und ehrlich kommuniziert. Bravo! Einem Unternehmen, dass ich jetzt nicht ad hoc mit modernen und liberalen Kommunikationsstrukturen assoziiert hätte (Schulbuchverlag!), hätte ich das nicht zugetraut. Ob mich dieses Blog allerdings davon abgehalten hätte, Franz in der 11. mit 4 abzuwählen… ich weiß nicht 🙂  Jedenfalls ein tolles Beispiel für eine offene Kommunikation und wenn man Dr. Wittmann glauben darf (und er macht einen ziemlich seriösen Eindruck), dann mit durchweg positiven Ergebnissen. Also… Beispiel nehmen.

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