(Sport) Journalisten entdecken Twitter

Ist mir jetzt schon an verschiedenen Stellen aufgefallen: Der Jouralismus scheint das Twittern für sich entdeckt zu haben. Hab es via Medienrauschen rund um den Verbleib von Christoph Daum beim FC Köln mitbekommen und dann auch noch in der Süddeutschen Zeitung zur Bekanntgabe des EM-Kaders. Wobei es im SZ Fall wohl nur twitteresk rüberkam.

Stellt sich natürlich die Frage, ob das bei der SZ auch Absicht war. Ich bezweifle das ja eher. Weniger bezeifle ich aber, dass Twitter in bestimmten Situationen ein interessantes Journalistisches Tool sein kann. Nämlich immer da, wo die Leute Informationen entweder at the spot oder in einer besonders spannenden Darreichungsform konsumieren wollen. Papstwahl, Sportberichterstattung, Katastrophen aller Art. Gerichtsverhandlungen fände ich auch spannend.

Ist das jetzt ein neuer Trend? Wohl noch nicht. Zwei Schwalben machen noch keinen Twitter-Sommer. Aber interessant ist’s schon. Frage mich bloß, ob die Medien endlich mal kapieren, das so ein Tool immer auch nen Rückkanal hat. Wenn Twitter für die wieder nur ein neue One-to-many-Kanal ist, dass wird das auch nicht angenommen werden.

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