Blogger-Relations: Manchmal gehts auch tumb und einfach

Ja spinn ich: Da denkt man sich als PR-ler hunderte total interessante Themen aus, mit denen man an die Blogger auf das eigene Web 2.0 Kommunikations-Angebot aufmerksam machen möchte (Z.B. tolle kontroverse Inhalte) und dann passiert: Genau Nix. Pech gehabt, Budget verbrannt, der Kunde sauer. Passiert. Oder: Man macht das wie die Leute von Immonet, die einfach den ersten 100 Bloggern, die einen Trackback auf Ihr Blog setzen, mit einem iPod belohnten. Tja, die SEO-ler beim Immonet Blog freuts. Mehr als 100 inbound Links auf ein Blog das erst ein paar Tage alt ist. Nicht schlecht.

Mich macht das irgendwie nachdenklich: Ist das die Art und Weise, wie Unternehmen mit der Bloggosphäre kommunizieren? Was ist mit der oft beschworenen kritischen Gemeinschaft, die solche Aktionen kritisch würdigt? Offensichtlich reicht schon ein iPod nano, um alle Vorsicht fahren zu lassen und sich als Blogger zum Linklieferanten zu degradieren. Nie waren mir die „alten Medien“ lieber als heute. Hoffentlich funktioniert das nicht, sonst wird das Schule machen.

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