Könnte Twitter (langfristig) E-mail in der PR ersetzen?

E-mail ist eine überaus schlechtes Kommunikationstool. Es ist überladen, langsam, Spam-Verseucht und in der Handhabung (speziell, wenn es um One-to-Many-Kommunikation geht) ziemlich umständlich. Jeder, der mal einen Presseaussend per-Mail-Verteiler gemacht hat, kann ein Lied davon singen.  Warum also nicht ein anderes Medium gebrauchen? Twitter zum Beispiel. Okay, okay… jetzt werden viele (Kunden) aufheulen und sowas sagen wie: Nie im Leben, da wird ja nciht sichergestellt, dass die Nachricht bei Journalisten ankommt. Wenn man ehrlich ist, muss man dann antworten. Bei mail ist das auch nciht der Fall. Die Landen im Spamordner, werden ungelesen gelöscht oder landen im Radktionssammelaccount, wo sie ins digitale Nirvana übergehen. Sagt man dem kunden natürlich nicht so gerne, weil der dan vielleicht auch keinen PM-Versand per Mail kaufen möchte.

Das Zweite gegenargument ist sicher wichtiger: Nicht alle interessanten Journis sind bei Twitter. Ja das stimmt, aber es werden immer mehr. Wolf hat schonmal einen ganzen Haufen aufgelistet. Und sogar mein lieber Mitbewohner aus Grazer zeiten (und jetzt auch Journalist) ist da mittlerweile. Kann sich also in Zukunft lohnen, denn eines ist ganz klar. In zukunft wird es mehr als diesen einen Kanal zum Journalisten gteben und in der PR wird man sich dann Gedanken machen müssen, wie man diese Leute erreicht.

One thought on “Könnte Twitter (langfristig) E-mail in der PR ersetzen?

  • 03/24/2009 at 03:25
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    Alle für die Mail aufgezählten Nachteile gelten mindestens genauso für Tweets: Man bekommt eine Menge Spam, wenn man nicht aufpaßt und ich warte darauf, daß die ersten Viren über Twitter auf Smartphones verteilt werden. Außerdem ist der Informationsgehalt noch fragwürdiger als bei Mails, siehe die Tweets in Bombay während der Anschläge, die alles andere als nützlich waren. Dienstanbieter sind nur daran interessiert, möglichst viele Abnehmer der Tweets zu haben, an die sie ihre – nicht die der Absender – Werbung verteilen. Also: Ersetzen sicher nicht, allenfalls vorsichtig Ergänzen.

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