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	<title>Kommentare zu: Was bringen mir die alten Medien noch?</title>
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	<description>Im Grenzgebiet von Online, Journalismus und PR</description>
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		<title>Von: KlaRa</title>
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		<dc:creator>KlaRa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 22:38:27 +0000</pubDate>
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		<content:encoded><![CDATA[<p>I beg to disagree. Wenn irgendein Twitterer den Tod von MJ voreilig meldet, ist das schlicht unverantwortlich und noch dazu piet&#228;tlos. MJ ist n&#228;mlich nicht schon tot, wenn seine Gehirnstr&#246;me auf Null stehen und schon gar nicht, wenn eine derart widerliche Website wie tmz.com das meldet, sondern, wenn der zust&#228;ndige Arzt bzw. in USA der zust&#228;ndige Leichenbeschauer den Tod best&#228;tigt hat. Und das ist bei MJ eine ganze Weile nach den ersten Twitter- oder TMZ-Meldungen geschehen. Die heutige Medizin ist weit genug, um solche &#8220;Scheintode&#8221; gelegentlich zu revidieren. In so einem Fall h&#246;rt man von diesen &#252;bereifrigen Pseudo-Journalisten n&#228;mlich nichts mehr zum Thema. Welchen Mehrwert hat es denn, da&#223; man ein paar Minuten fr&#252;her wei&#223;, da&#223; dieser arme Kerl seinem verkorksten Leben nunmehr zum Opfer gefallen ist? Obwohl es hier nicht ganz pa&#223;t, m&#246;chte ich an das Am&#252;sement erinnern, das Mark Twain bei der Kommentierung einer Meldung &#252;ber seinen eigenen Tod empfand. Wohin diese McDonaldisierung des Journalismus f&#252;hrt, hat man deutlich bei den Terroranschl&#246;gen in Bombay gesehen, wo die unverantwortlichen Twittereien eher dazu beigetragen haben, da&#223; die Terroristen sich aus den f&#252;r sie gef&#228;hrlichen Regionen zur&#252;ckziehen und woanders ihr scheu&#223;liches Handwerk weiterpraktizieren konnten.
<div class="comment-remix-meta"><a href="#" class="replyto" onclick="replyto('725','KlaRa'); return false;">Reply</a>  &#8211; <a href="#" class="quote" onclick="quote('725','KlaRa','I beg to disagree. Wenn irgendein Twitterer den Tod von MJ voreilig meldet, ist das schlicht unverantwortlich und noch dazu piet&Atilde;&curren;tlos. MJ ist n&Atilde;&curren;mlich nicht schon tot, wenn seine Gehirnstr&Atilde;&para;me auf Null stehen und schon gar nicht, wenn eine derart widerliche Website wie tmz.com das meldet, sondern, wenn der zust&Atilde;&curren;ndige Arzt bzw. in USA der zust&Atilde;&curren;ndige Leichenbeschauer den Tod best&Atilde;&curren;tigt hat. Und das ist bei MJ eine ganze Weile nach den ersten Twitter- oder TMZ-Meldungen geschehen. Die heutige Medizin ist weit genug, um solche \&quot;Scheintode\&quot; gelegentlich zu revidieren. In so einem Fall h&Atilde;&para;rt man von diesen &Atilde;&frac14;bereifrigen Pseudo-Journalisten n&Atilde;&curren;mlich nichts mehr zum Thema. Welchen Mehrwert hat es denn, da&Atilde;Ÿ man ein paar Minuten fr&Atilde;&frac14;her wei&Atilde;Ÿ, da&Atilde;Ÿ dieser arme Kerl seinem verkorksten Leben nunmehr zum Opfer gefallen ist? Obwohl es hier nicht ganz pa&Atilde;Ÿt, m&Atilde;&para;chte ich an das Am&Atilde;&frac14;sement erinnern, das Mark Twain bei der Kommentierung einer Meldung &Atilde;&frac14;ber seinen eigenen Tod empfand. Wohin diese McDonaldisierung des Journalismus f&Atilde;&frac14;hrt, hat man deutlich bei den Terroranschl&Atilde;&para;gen in Bombay gesehen, wo die unverantwortlichen Twittereien eher dazu beigetragen haben, da&Atilde;Ÿ die Terroristen sich aus den f&Atilde;&frac14;r sie gef&Atilde;&curren;hrlichen Regionen zur&Atilde;&frac14;ckziehen und woanders ihr scheu&Atilde;Ÿliches Handwerk weiterpraktizieren konnten.'); return false;">Quote</a></div></p>
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