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	<title>Kommentare zu: Prozessintegrierte Kommunikation: Ein Anwendungsbeispiel</title>
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	<description>Im Grenzgebiet von Online, Journalismus und PR</description>
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		<title>Von: Gerald - hyperkontext</title>
		<link>http://www.grenzpfosten.de/2009/08/06/prozessintegrierte-kommunikation-ein-anwendungsbeispiel/comment-page-1/#comment-780</link>
		<dc:creator>Gerald - hyperkontext</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 10:16:46 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Flo:</p>
<blockquote><p>
Ich an deren Stelle h&#228;tte das jedenfalls nicht ver&#246;ffentlicht, wennâ€™s mir nicht sehr ernst damit w&#228;re.
</p></blockquote>
<p>In der Theorie v&#246;llig richtig. In der Praxis: Wer ist denn &#8220;die&#8221; oder &#8220;wir&#8221;? @KlaRa hat es in &#228;hnlicher Form schon angesprochen. </p>
<p>Versteh mich nicht falsch und ich w&#252;rde mich ja freuen, wenns im gegenst&#228;ndlichen Fall anders l&#228;uft. In der Regel gehts so ab:</p>
<p>Da gibt das Top-Management einen Auftrag. Daraufhin setzen sich HRler, PRler und KOMler zusammen, denken sich was aus und schreibens nieder. Dann wirds verteilt und das wars.<br />
Im t&#228;glichen Arbeitsablauf hat das ab der zweiten Ebene schon keine Relevanz mehr.</p>
<p>Bestenfalls das Mananagement glaubt mit dem &#8220;Wir&#8221; vielleicht, etwas getan oder ver&#228;ndert zu haben.</p>
<p>Wenn jemand sp&#228;ter mangelnde Umsetzung ankreidet, wird relativiert und eine neue Arbeitsgruppe eingesetzt.</p>
<p>Es gibt da so einen Witz:<br />
Woran erkennst du als Au&#223;enstehender schnell eine miserable Unternehmenskultur?<br />
Wenn schon im Eingangsbereich und in jedem Stockwerk ein Bullshit-Bingo Plakat (Mission-Statement) h&#228;ngt, wie verantwortungsvoll die Firma zu ihren Mitarbeitern und Kunden ist.</p>
<p>Ich wei&#223;, dass solcher Art Kommentare nicht wirklich zur Diskussion beitragen; die Praxis hat mich da vermutlich schon zu sehr gepr&#228;gt.
<div class="comment-remix-meta"><a href="#" class="replyto" onclick="replyto('780','Gerald - hyperkontext'); return false;">Reply</a>  &#8211; <a href="#" class="quote" onclick="quote('780','Gerald - hyperkontext','@Flo:\r\n&lt;blockquote&gt;\r\nIch an deren Stelle h&Atilde;&curren;tte das jedenfalls nicht ver&Atilde;&para;ffentlicht, wenn&acirc;€™s mir nicht sehr ernst damit w&Atilde;&curren;re.\r\n&lt;\/blockquote&gt;\r\n\r\nIn der Theorie v&Atilde;&para;llig richtig. In der Praxis: Wer ist denn \&quot;die\&quot; oder \&quot;wir\&quot;? @KlaRa hat es in &Atilde;&curren;hnlicher Form schon angesprochen. \r\n\r\nVersteh mich nicht falsch und ich w&Atilde;&frac14;rde mich ja freuen, wenns im gegenst&Atilde;&curren;ndlichen Fall anders l&Atilde;&curren;uft. In der Regel gehts so ab:\r\n\r\nDa gibt das Top-Management einen Auftrag. Daraufhin setzen sich HRler, PRler und KOMler zusammen, denken sich was aus und schreibens nieder. Dann wirds verteilt und das wars. \r\nIm t&Atilde;&curren;glichen Arbeitsablauf hat das ab der zweiten Ebene schon keine Relevanz mehr.\r\n\r\nBestenfalls das Mananagement glaubt mit dem \&quot;Wir\&quot; vielleicht, etwas getan oder ver&Atilde;&curren;ndert zu haben.\r\n\r\nWenn jemand sp&Atilde;&curren;ter mangelnde Umsetzung ankreidet, wird relativiert und eine neue Arbeitsgruppe eingesetzt.\r\n\r\nEs gibt da so einen Witz:\r\nWoran erkennst du als Au&Atilde;Ÿenstehender schnell eine miserable Unternehmenskultur? \r\nWenn schon im Eingangsbereich und in jedem Stockwerk ein Bullshit-Bingo Plakat (Mission-Statement) h&Atilde;&curren;ngt, wie verantwortungsvoll die Firma zu ihren Mitarbeitern und Kunden ist.\r\n\r\nIch wei&Atilde;Ÿ, dass solcher Art Kommentare nicht wirklich zur Diskussion beitragen; die Praxis hat mich da vermutlich schon zu sehr gepr&Atilde;&curren;gt.'); return false;">Quote</a></div></p>
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		<title>Von: KlaRa</title>
		<link>http://www.grenzpfosten.de/2009/08/06/prozessintegrierte-kommunikation-ein-anwendungsbeispiel/comment-page-1/#comment-779</link>
		<dc:creator>KlaRa</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 22:28:33 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor ein paar Jahren kam in Wirtschaftskreisen der Spruch auf: &#8220;Hast Du etwas zu sagen oder hast Du eine Powerpoint?&#8221; Das gilt nat&#252;rlich nicht f&#252;r alle, aber ich bin schon bei einigen PPS eingeschlafen.</p>
<p>Was Netflix betrifft, ist mir der Satz &#8220;Values are what we value.&#8221; aufgefallen. Wer bittesch&#246;n ist &#8220;we&#8221;? Das h&#246;rt sich ganz sch&#246;n nach &#8220;gesundem Volksempfinden&#8221; an, mit dem wir Deutschen bekanntlich ziemlich ungute Erfahrungen gemacht haben. Und was ist mit den Werten anderer? Derartiges messianisches Getue kommt in USA leider h&#228;ufig vor, siehe Scientology, und findet &#252;ber das WWW noch st&#228;rkere weltweite Verbreitung als die US-Bevormundungsversuche fr&#252;herer Zeiten.</p>
<p>In diesem Zusammenhang &#8211; obwohl&#8217;s nicht hundertprozentig hierher pa&#223;t &#8211; empfehle ich den heutigen Artikel von Christian St&#246;cker in Spiegel Online unter <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,641508,00.html" >http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,641508,00.html</a> zur Lekt&#252;re. Der Autor hat sicher nichts dagegen, da&#223; sein &#246;ffentlich zug&#228;nglicher Artikel auch auf diesem Wege weitere Verbreitung findet. Er ist in Teilen vielleicht etwas blau&#228;ugig, aber so, wie er schreibt, solte das WWW eigentlich sein.
<div class="comment-remix-meta"><a href="#" class="replyto" onclick="replyto('779','KlaRa'); return false;">Reply</a>  &#8211; <a href="#" class="quote" onclick="quote('779','KlaRa','Schon vor ein paar Jahren kam in Wirtschaftskreisen der Spruch auf: \&quot;Hast Du etwas zu sagen oder hast Du eine Powerpoint?\&quot; Das gilt nat&Atilde;&frac14;rlich nicht f&Atilde;&frac14;r alle, aber ich bin schon bei einigen PPS eingeschlafen.\r\n\r\nWas Netflix betrifft, ist mir der Satz \&quot;Values are what we value.\&quot; aufgefallen. Wer bittesch&Atilde;&para;n ist \&quot;we\&quot;? Das h&Atilde;&para;rt sich ganz sch&Atilde;&para;n nach \&quot;gesundem Volksempfinden\&quot; an, mit dem wir Deutschen bekanntlich ziemlich ungute Erfahrungen gemacht haben. Und was ist mit den Werten anderer? Derartiges messianisches Getue kommt in USA leider h&Atilde;&curren;ufig vor, siehe Scientology, und findet &Atilde;&frac14;ber das WWW noch st&Atilde;&curren;rkere weltweite Verbreitung als die US-Bevormundungsversuche fr&Atilde;&frac14;herer Zeiten.\r\n\r\nIn diesem Zusammenhang - obwohl\'s nicht hundertprozentig hierher pa&Atilde;Ÿt - empfehle ich den heutigen Artikel von Christian St&Atilde;&para;cker in Spiegel Online unter http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/0,1518,641508,00.html zur Lekt&Atilde;&frac14;re. Der Autor hat sicher nichts dagegen, da&Atilde;Ÿ sein &Atilde;&para;ffentlich zug&Atilde;&curren;nglicher Artikel auch auf diesem Wege weitere Verbreitung findet. Er ist in Teilen vielleicht etwas blau&Atilde;&curren;ugig, aber so, wie er schreibt, solte das WWW eigentlich sein.'); return false;">Quote</a></div></p>
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		<title>Von: Flo</title>
		<link>http://www.grenzpfosten.de/2009/08/06/prozessintegrierte-kommunikation-ein-anwendungsbeispiel/comment-page-1/#comment-777</link>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 11:47:10 +0000</pubDate>
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		<content:encoded><![CDATA[<div style="background: #ffffcc;">
<p>@Gerald:</p>
<p>Guter Punkt: Ich glaube, man wird davon ausgehen m&#252;ssen, dass PPBB, eine gro&#223;e Gefahr f&#252;r eine gelungene Webkommunikation ist. Vodafone hat das ja sehr &#8220;sch&#246;n&#8221; demonstriert. Gerade im Netz l&#228;sst sich PPBB aber nicht sehr nachhaltig praktizieren, weil jeder gleich den entlarvenden Kommenatr daneben stellen kann.<br />
Was Netflix angeht bin ich auch der Meinung, dass es spannend w&#228;re, aus der Realit&#228;t zu erfahren, wies da abgeht. Unabh&#228;ngig davon wird sich die Firma aber jetzt an den eigenen detailliert postulierten Zielen messen lassen m&#252;ssen. Ich an deren Stelle h&#228;tte das jedenfalls nicht ver&#246;ffentlicht, wenn&#8217;s mir nicht sehr ernst damit w&#228;re.
<div class="comment-remix-meta"><a href="#" class="replyto" onclick="replyto('777','Flo'); return false;">Reply</a>  &#8211; <a href="#" class="quote" onclick="quote('777','Flo','@Gerald:\r\n\r\nGuter Punkt: Ich glaube, man wird davon ausgehen m&Atilde;&frac14;ssen, dass PPBB, eine gro&Atilde;Ÿe Gefahr f&Atilde;&frac14;r eine gelungene Webkommunikation ist. Vodafone hat das ja sehr \&quot;sch&Atilde;&para;n\&quot; demonstriert. Gerade im Netz l&Atilde;&curren;sst sich PPBB aber nicht sehr nachhaltig praktizieren, weil jeder gleich den entlarvenden Kommenatr daneben stellen kann.\r\nWas Netflix angeht bin ich auch der Meinung, dass es spannend w&Atilde;&curren;re, aus der Realit&Atilde;&curren;t zu erfahren, wies da abgeht. Unabh&Atilde;&curren;ngig davon wird sich die Firma aber jetzt an den eigenen detailliert postulierten Zielen messen lassen m&Atilde;&frac14;ssen. Ich an deren Stelle h&Atilde;&curren;tte das jedenfalls nicht ver&Atilde;&para;ffentlicht, wenn\'s mir nicht sehr ernst damit w&Atilde;&curren;re.'); return false;">Quote</a></div>
</p>
</div>
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	<item>
		<title>Von: Gerald - hyperkontext</title>
		<link>http://www.grenzpfosten.de/2009/08/06/prozessintegrierte-kommunikation-ein-anwendungsbeispiel/comment-page-1/#comment-775</link>
		<dc:creator>Gerald - hyperkontext</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 10:23:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.grenzpfosten.de/?p=844#comment-775</guid>
		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte schon zu deinem vorherigen Beitrag &#8211; <a href="http://www.grenzpfosten.de/2009/08/02/prozessintegrierte-kommunikation-ein-definitionsversuch/">Prozessorientierte Kommunikation</a> &#8211; was schreiben. Fasse das also jetzt alles hier gleich zusammen:</p>
<p>Ich kann deine Gedanken nur so unterschreiben. Nennen wir es wie wir wollen: wirkliche, glaubw&#252;rdige und ehrliche Kommunikation kann nur dann entstehen, wenn <em>die Menschen</em> des Unternehmens kommunizieren und nicht die PR-Fuzzis oder <em>nur</em> die daf&#252;r angestellten Propaganda-Uschis mit der Presse.</p>
<p>Beispiel Vodafone:<br />
Neben gut funktionierenden Service-Blogs von Service-Mitarbeitern mit zeitnah gepflegten FAQs, sollte es bei rund 15.000 Mitarbeitern zus&#228;tzlich wohl doch einige geben, die Talent und Spa&#223; daran h&#228;tten, auch Firmenblogs zu beschreiben und in Netzwerken aktiv zu sein, in denen sie &#252;ber ihren Job schreiben.<br />
Wozu also dieses ganze Werbe-Get&#246;ns, das nur hei&#223;e Luft erzeugt?</p>
<p>Zu deinem oben genannten Beispiel:<br />
Ist nat&#252;rlich ein Schritt in die richtige Richtung. </p>
<p>Ich sehe die Dinge aber immer aus Praxissicht. Und ich habe in meinem Leben schon einige solcher PPBB (PowerPoint Bullshit-Bingo) Dinger gesehen, die mit der Praxis &#252;berhaupt nichts &#8211; und ich sage <strong>&#252;berhaupt nichts</strong> &#8211; gemein hatten. Selbst erlebt habe ich, dass trotz solcher &#8220;Dokumente&#8221; mitunter sogar das Gegenteil gelebt und praktiziert wird!</p>
<p>Bei obigem PPBB w&#228;re es also spannend, direkt von Mitarbeiterinnen im privaten Gespr&#228;ch dar&#252;ber zu erfahren. Alles andere ist meiner Erfahrung nach nur stochern im Nebel des Wunschdenkens.
<div class="comment-remix-meta"><a href="#" class="replyto" onclick="replyto('775','Gerald - hyperkontext'); return false;">Reply</a>  &#8211; <a href="#" class="quote" onclick="quote('775','Gerald - hyperkontext','Ich wollte schon zu deinem vorherigen Beitrag - &lt;a href=\&quot;http:\/\/www.grenzpfosten.de\/2009\/08\/02\/prozessintegrierte-kommunikation-ein-definitionsversuch\/\&quot;&gt;Prozessorientierte Kommunikation&lt;\/a&gt; - was schreiben. Fasse das also jetzt alles hier gleich zusammen:\r\n\r\nIch kann deine Gedanken nur so unterschreiben. Nennen wir es wie wir wollen: wirkliche, glaubw&Atilde;&frac14;rdige und ehrliche Kommunikation kann nur dann entstehen, wenn &lt;em&gt;die Menschen&lt;\/em&gt; des Unternehmens kommunizieren und nicht die PR-Fuzzis oder &lt;em&gt;nur&lt;\/em&gt; die daf&Atilde;&frac14;r angestellten Propaganda-Uschis mit der Presse.\r\n\r\nBeispiel Vodafone: \r\nNeben gut funktionierenden Service-Blogs von Service-Mitarbeitern mit zeitnah gepflegten FAQs, sollte es bei rund 15.000 Mitarbeitern zus&Atilde;&curren;tzlich wohl doch einige geben, die Talent und Spa&Atilde;Ÿ daran h&Atilde;&curren;tten, auch Firmenblogs zu beschreiben und in Netzwerken aktiv zu sein, in denen sie &Atilde;&frac14;ber ihren Job schreiben.\r\nWozu also dieses ganze Werbe-Get&Atilde;&para;ns, das nur hei&Atilde;Ÿe Luft erzeugt?\r\n\r\nZu deinem oben genannten Beispiel:\r\nIst nat&Atilde;&frac14;rlich ein Schritt in die richtige Richtung. \r\n\r\nIch sehe die Dinge aber immer aus Praxissicht. Und ich habe in meinem Leben schon einige solcher PPBB (PowerPoint Bullshit-Bingo) Dinger gesehen, die mit der Praxis &Atilde;&frac14;berhaupt nichts - und ich sage &lt;strong&gt;&Atilde;&frac14;berhaupt nichts&lt;\/strong&gt; - gemein hatten. Selbst erlebt habe ich, dass trotz solcher \&quot;Dokumente\&quot; mitunter sogar das Gegenteil gelebt und praktiziert wird!\r\n\r\nBei obigem PPBB w&Atilde;&curren;re es also spannend, direkt von Mitarbeiterinnen im privaten Gespr&Atilde;&curren;ch dar&Atilde;&frac14;ber zu erfahren. Alles andere ist meiner Erfahrung nach nur stochern im Nebel des Wunschdenkens.'); return false;">Quote</a></div></p>
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