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Social Media PR: Wo sind die Macher?

6 Oktober 2009 3 Kommentare

microDas Wort vom “Social Media Experten” kommt mir in den letzten Wochen immer häufiger unter die Augen und in die Ohren. Wo man hinsieht in Blogs, oder Konferenzen sind sie. Sie reden über Transparenz, Kontrollverlust und wie schön die schöne neue Medienwelt sein könnte, würde man nur dies und das machen. Bezeichnend dabei ist der kategorische Konjunktiv, der bei praktisch allen diesen Äußerungen innewohnt. Wenn man böse wäre, würde man von bloßem Bull-Shit-Bingo und jeder Menge heißer Luft. Es ist ganz so, wie es David Nelles fordert:

Zeit erwachsen zu werden – Social Media Beratung muß sich professionalisieren

Doch wie soll man einen Blender von einem echten Macher unterscheiden? Jennifer Leggio hat auf PR2.0 ein paar Tips hingeschrieben.

  • Proof of experience and demonstrated results. This comes in the form of a case study that shows how social media tied into the larger business strategy. It is not a discussion around tools. It’s not just a marketing discussion, either.
  • Business leadership, not necessarily thought leadership. The latter is wonderful but it is abstract and not always completely applicable. How does it apply to your business?
  • Dig deep into a consultant’s background and social media presence. Is he or she simply good at promoting him- or herself?

Der letzte Punkt ist einer der Zentralen wie ich finde. 10k Follower bei Twitter und ein Facebook-Account mit 1500 “Freunden” sind kein Garant dafür, dass ein Berater tatsächlich die Kompetenz hat, eine geeignete Social-Media-Strategie für das eigene Unternehmen zu finden.

Zeigt her Eure Schuh’
Jennifer hat übrigens einen weiteren schönen Ansatz in ihrem Artikel. Sie hat die Leser aufgefordert, per Trackback oder Kommentar mal die Hosen runter zu lassen. Frei nach dem Motto “Stop talking and schow me what you got” forderte sie die Leser auf, auf eigene Casestudies hinzuweisen, die NACHWEISLICH gezeigt haben, wie eine Social Media Kampagne zum Unternehmenserfolg beigetragen hat. Das wäre mal eine echte Qualitätsmaßnahme und eine große Hilfe für all jene, die sich überlegen, in diese Richtig zu pitchen. Und für die Agenturen und Experten wäre es eine gute Gelegenheit zu demonstrieren, wer erwachsen geworden ist, und wer immer noch im theoretisch-experimentellen Stadium verharrt.

Übrigens: Wenn Ihr Casestudies habt könnt ihr hier gerne auch einen Link oder einen Trackback platzieren.

Bild: CC-by http://www.flickr.com/photos/gonzales2010/8632116/