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	<title>Grenzpfosten &#187; Grenzpfosten</title>
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		<title>Unternehmenskommunikation: Vom Kontrolleur zum Enabler</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 20:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1Digg DiggHeute wirds mal etwas theoretischer. Das Berufsbild des Berufskommunikatoren &#228;ndert sich. Als ich meine Ausbildung genossen habe, war die prim&#228;re Aufgabe des Kommunikators noch, als Verst&#228;rker und Vermittler zwischen Parteien zu fungieren. Also zum Beispiel ein Pressesprecher, der Botschaften des Unternehmens in die &#214;ffentlichkeit verst&#228;rkt und als Vermittler zwischen dem Unternehmen und den verschiedenen [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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<p>&#196;hnlich auch in der internen Kommunikation. Hier fungierte der interne Kommunikator als Verst&#228;rker f&#252;r Botschaften, die das Management an die Belegschaft gestreut haben wollte, oder aber als Mittler zwischen den verschiedenen Anspruchgruppen, die in einem Unternehmen existieren.</p>
<p>Das ist heute sicher auch noch in vielen Bereichen der Fall und macht einen erheblichen Teil der t&#228;glichen Arbeit in diesen Feldern aus. Aber es kommen neue Aufgaben hinzu.</p>
<p>Dieses neue Feld hat in erster Linie mit der ver&#228;nderten Medienlandschaft und dem sich dadurch auch ge&#228;nderten Kommunikationsverhalten der Zielgruppen zu tun, aber auch mit der immer weiter zunehmenden Globalisierung der Unternehmenslandschaften. &#8221;Fr&#252;her&#8221; war ein Gro&#223;teil der Kommunikation organisiert und ritualisiert, d.h. die Kommunikation folgte einer mehr oder minder festgelegten Liturgie. Das war m&#246;glich, weil die vorhandenen Kommunikationskan&#228;le &#8211; erstens &#8211; wenige waren und &#8211; zweitens - die M&#246;glichkeiten des Versandes von Botschaften eingeschr&#228;nkt waren. Drittens wurde Kommunikation vornehmlich in einer Sprache, einer Zeitzone und einem kulturellen Kontext betrieben.</p>
<p>Mit dem Web und der Globalisierung vieler Unternehmensstrukturen hat sich das ge&#228;ndert. Jeder kann einen Server betreiben und dort Inhalte publizieren. Und mit dem Aufkommen von Social Media und Breitbandinternet braucht man heute nicht mal mehr rudiment&#228;rste Computerkenntnisse. Ja, man braucht nicht mal mehr einen Computer.</p>
<p>Die erste B&#252;rgerpflicht der Kommunikation der alten Schule ist es, sowohl nach Innen als auch nach Au&#223;en Kongruenz herzustellen. Hei&#223;t: Alle sollen mehr oder weniger das Gleiche sagen. Man macht das, indem man m&#246;glichst alle Kommuikationskan&#228;le an einer Stelle b&#252;ndelt. Beim Unternehmenskommunikator. Der gibt jede &#196;u&#223;erung frei und sorgt so daf&#252;r, dass keine Widerspr&#252;che gegen&#252;ber der externen und internen &#214;ffentlichkeit entstehen.Gerade f&#252;r Unternehmen, die am Kapitalmarkt operieren, ist das von gro&#223;er Wichtigkeit. Wer die Regeln der Kapitalmarktkommunikation nicht beachtet, dem drohen empfindliche Strafen.</p>
<p>Mit dem Erfolg der &#8220;neuen&#8221; Medien wird diese lineare Form der Kommunikationskontrolle immer schwieriger. Nach Au&#223;en, weil Facebook, Twitter, Blogs, online Medien usw. ein v&#246;llig un&#252;berschaubares und vor allem auch zeitlich, r&#228;umlich und kulturell nicht kontrollierbares Umfeld schaffen. Das Gleiche gilt f&#252;r die &#8220;Botschaftskontrolle&#8221; in der internen Kommunikation. E-Mail, Instant Messaging und Intranet (niemand in einem gro&#223;en Unternehmen kontrolliert das gesamte Intranet) machen die interne Informationskontrolle zur Farce. Vom obligatorischen Unternehmensklatsch in der Kaffeek&#252;che ganz zu schweigen.</p>
<p>De Facto ist das Ziel einer uniformen Kommunikation nach Innen wie nach Au&#223;en schon heute eine Illusion. Und: Um eine restriktive Informationspolitik durchzusetzen w&#228;re ein weltweites Team von Kontrolleuren notwenig. Ein Aufwand, der unter &#246;konomischen Gesichtspunkten nicht zu rechtfertigen ist, zumal sie wahrscheinlich selbst dann noch scheitern w&#252;rden.</p>
<p>Was ist die Antwort auf diese Schwierigkeiten? Wenn ich als Unternehmen noch in irgendeiner Weise kontrollieren will, was so &#252;ber mich verbreitet wird (intern wie extern), muss ich das Rollenbild des Unternehmenskommunikators neu definieren. Und zwar vom Kontrolleur hin zum Enabler. Man muss Menschen in die Lage versetzen, das im Sinne des Unternehmens Richtige zu tun/denken/sagen. Und zwar indem ich Sie einbeziehe. Indem ich internen wie externen Zielgruppen die M&#246;glichkeit gebe, den Kommunikationsprozess des Unternehmens unter gewissen Voraussetzungen mitzugestalten, erh&#246;he ich die Wahrscheinlichkeit, dass dies in meinem Sinne geschieht. Der Trick ist, diese &#8220;gewissen Voraussetzungen&#8221; so zu gestalten, dass dies nicht als Bevormundung oder G&#228;ngelung wahrgenommen wird.</p>
<p>Es gibt da die verschiedensten Ans&#228;tze: Ein amerikanisches Softwareunternehmen f&#252;r das ich fr&#252;her t&#228;tig war hat das mit einem Satz umschrieben: &#8220;DON&#8217;T BE STUPID&#8221;. Es apelliert an den gesunden Menschenverstand jedes einzelnen Mitarbeiters. Dieser Satz sagt einfach nur: Sei dir deiner Handlungen in der &#214;ffentlichkeit bewusst und tue nichts, was dem Unternehmen und/oder Dir schadet. Andere Unternehmen geben sich Social Media Guidelines. Ein etwas &#8220;deutscherer&#8221; Ansatz, der den Spielraum einengt, daf&#252;r aber interne &#8220;Rechtssicherheit&#8221; schafft. Solange ich mich innerhalb der Grenzen dieser Guidelines bewege, kann ich mich sicher f&#252;hlen.</p>
<p>Unabh&#228;ngig davon ver&#228;ndert der Umgang mit Social Media die Kultur des Umgangs der Mensch im und au&#223;erhalb des Unternehmens. Und gerade das Unternehmen muss in der Lage sein, Fehlschl&#228;ge zu verkraften. Guy Kawasakis Axiom &#8220;Social Media is the ability to fail&#8221; hat nach wie vor G&#252;ltigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild By: <a href="http://blog.fundneider.at/">http://blog.fundneider.at/</a></p>
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		<title>Mein Traum-Tool f&#252;r die interne Kommunikation</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 09:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein gro&#223;er Teil der Kommunikation in einem Unternehmen l&#228;uft &#252;ber die beiden Standardkan&#228;le. Telefon und E-Mail. Und ganz ehrlich: Beide nerven ohne Ende. Ein st&#228;ndig klingelndes Telefon unterbricht andauernd den Arbeitsablauf. Als jemand, der vor allem inhaltlich arbeitet hei&#223;t das: Jedesmal wenn das Telefon klingelt, werde ich in meinem Gedanken-Stream unterbrochen. Nicht besonders effizient, wenn [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/09/tool.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1515" title="tool" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/09/tool.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Ein gro&#223;er Teil der Kommunikation in einem Unternehmen l&#228;uft &#252;ber die beiden Standardkan&#228;le. Telefon und E-Mail. Und ganz ehrlich: Beide nerven ohne Ende. Ein st&#228;ndig klingelndes Telefon unterbricht andauernd den Arbeitsablauf. Als jemand, der vor allem inhaltlich arbeitet hei&#223;t das: Jedesmal wenn das Telefon klingelt, werde ich in meinem Gedanken-Stream unterbrochen. Nicht besonders effizient, wenn man sich dutzende Male wieder in seine Story oder Rede zur&#252;ckdenken muss.</p>
<p>Noch schlimmer ist e-Mail. Und zwar aus zwei Gr&#252;nden. Erstens kostet es enorm viel Zeit. Selbstgesch&#228;tzte 70% aller e-Mails, die ich bekomme, sind vermeidbar, sie sind digitaler M&#252;ll, aber ich muss sie lesen, weil es ja wichtig sein k&#246;nnte.</p>
<p>Und es gibt noch einen zweiten, schlimmeren Effekt: E-Mail ist, besonders in gr&#246;&#223;eren Unternehmen, eine &#8220;Verantwortungs&#252;bernahme-Verhinderungs-Technologie&#8221;. Wenn man keine Verantwortung f&#252;r eine Handlung oder ein Statement &#252;bernehmen m&#246;chte, schickt man die Information an einen m&#246;glichst gro&#223;en Verteiler. Durch die Verteilung der Mail wird auch die Verantwortung f&#252;r die Inhalte verteilt, denn jeder der nicht effektiv widerspricht, wird mit in die Verantwortung genommen (Nach dem Motto: Sie sind mitschuld, ich hatte Ihnen den Entwurf doch geschickt).</p>
<p>Mit wird immer klarer, dass wir besonders in gro&#223;en Unternehmen einen anderen Zugang zu Kommunikation ben&#246;tigen. Es geht hierbei sicher nicht nur um Technologie, sondern auch um (Unternehmens-)Kultur. Aber Technologie hat schon immer Kultur mitgepr&#228;gt und darum habe ich mir einmal ein Traum-Tool zusammengestellt, dass alle meine Anforderungen an interne Kommunikationssturkturen erf&#252;llen w&#252;rde. Erg&#228;nzungen sind nat&#252;rlich immer wilkommen.</p>
<ol>
<li><strong>Dokumentenbasierte Kollaboration</strong> kennt man vor der Arbeit mit MS-Sharepoint oder Google Docs. Mehrere Leute k&#246;nnen gemeinsam an einem Dokument arbeiten. Das wird zentral vorgehalten, so dass nicht hunderte verschiedener Versionen via E-Mail kursieren, unn&#246;tigen Speicherplatz verbrauchen und Chaos verursachen. Noch besser f&#228;nde ich pers&#246;nlich ein Wiki, aber in gro&#223;en Unternehmen mit vielen Mitarebiter, die sich nicht darauf einlassen <del>wollen</del> <del>k&#246;nnen</del>, wird das kaum umzusetzen sein.</li>
<li>Instant Messaging entlastet meine Inbox und macht auch viele Telefonate &#252;berfl&#252;ssig. Au&#223;erdem kann ich signalisieren, dass ich nicht gest&#246;rt werden m&#246;chte. Z.B. durch eine Statusmeldung wie bei Skype. Wenn das IM auch noch die anderen Funktionalit&#228;ten von Skype aufweist, braucht man auch gar kein Telefon mehr. Spart ne Menge Hardware-Kosten.</li>
<li>Projekt-Pages nach dem Vorbild der Facebook-Fanpages w&#252;rden es erlauben f&#252;r einzelne Projekte oder ganze Abteilungen gemeinsame Plattformen zu schaffen, um sich auszutauschen, Dokumente zu hinterlegen, zu bloggen und zu microbloggen. Diskussionen anzusto&#223;en und sich abzustimmen. So kann man Teams schnell vernetzen. Das ist besonders wichtig wenn sich die Teams in unterschiedlichen Zeitzonen aufhalten. dann spart solche ein System eine Menge Zeit.</li>
<li>Eine M&#246;glichkeit, &#252;ber mehrere verschiedene Bereiche oder &#252;ber alle Bereiche &#252;bergreifend eine one-to-many Kommunikation zu installieren, um Top-Down-Kommunikation zu erm&#246;glichen.</li>
<li>Und das alles sollte zug&#228;nglich sein &#252;ber eine zentrale Startseite, die mir die wichtigsten Neuerungen anzeigt. Und das bitte auch als App f&#252;r Android und iOS und mit einer zentralen Danebank im Hintergrund und hohem Sicherheitsstandards.</li>
</ol>
<p>Gibt es sowas?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: CC-BY <a href="http://www.flickr.com/photos/geishaboy500/">http://www.flickr.com/photos/geishaboy500/</a></p>
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		<title>Interne Kommunikation: It&#8217;s the emotion, stupid!</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 13:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manager lieben Zahlen. Das ist vern&#252;nftig, denn Zahlen helfen Probleme zu abstrahieren und daraus Ableitungen  &#252;ber die Realit&#228;t zu treffen. Das ist dann die Basis, auf der Entscheidungen getroffen werden. Soweit, so gut. Leider hilft einem ein solcher Ansatz relativ wenig, wenn man mit Mitarbeitern kommunizieren muss soll darf. Deren Verhalten ist n&#228;mlich (leider) nicht [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/07/OFC.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1489" title="OFC" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/07/OFC.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Manager lieben Zahlen. Das ist vern&#252;nftig, denn Zahlen helfen Probleme zu abstrahieren und daraus Ableitungen  &#252;ber die Realit&#228;t zu treffen. Das ist dann die Basis, auf der Entscheidungen getroffen werden. Soweit, so gut.</p>
<p>Leider hilft einem ein solcher Ansatz relativ wenig, wenn man mit Mitarbeitern kommunizieren <del>muss soll </del>darf. Deren Verhalten ist n&#228;mlich (leider) nicht mathematisch quantifizierbar. Das macht den Umgang mit ihnen innerhalb einer Organisation relativ anspruchsvoll. Sie verhalten sich (zumindest auf den ersten Blick) oft irrational, haben eine v&#246;llig andere Agenda und treffen unberechenbare Entscheidungen. Warum?</p>
<p>In einem wirtschaftlich gepr&#228;gten Umfeld werden Menschen, und damit auch der Mitarbeiter als sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homo_oeconomicus">Homo Oeconomicus</a> betrachtet. Das ist eine Art, &#252;ber Menschen zu denken, wie sie jedem Betriebswirtschaftsstudent im Laufe seiner Ausbildung eingeimpft wird.</p>
<blockquote><p>Der Homo oeconomicus bezeichnet einen Akteur, der eigeninteressiert und rational handelt, seinen eigenen Nutzen maximiert, auf ver&#228;nderliche Restriktionen reagiert, feststehende Pr&#228;ferenzen hat und &#252;ber Information verf&#252;gt.</p></blockquote>
<p>Hier wird es problematisch. Denn Der Homo Oeconomicus ist eine Modellannahme, die, zumindest meiner Meinung nach, nur sehr begrenzt (wenn &#252;berhaupt) ein passendes Modell ist, um die menschliche Wirklichkeit zu beschreiben. Zwei Anhaltspunkte daf&#252;r:</p>
<p>Erstens: Man hat herausgefunden, dass &#8211; sobald auch nur rudiment&#228;re kognitive F&#228;higkeiten gefragt sind &#8211; klassische Incentivierung (Geld) kein guter Motivator ist. Im Gegenteil: Es ist sogar kontraproduktiv. Keine Angst, ich bin kein Kommunist. Die Studie ist vom M.I.T und beauftragt von der Federal Reserve Bank. Hier das Video dazu. Es lohnt sich sehr, sich hier mal 10 Minuten Zeit zu nehmen.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Und hier der zweite Punkt. Er hat mit unserem Gehirn zu tun. Man hat herausgefunden, dass Menschen Entscheidungen in einem bestimmten Bereich ihres Gehirns treffen.<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Orbitofrontal_cortex"> Dem orbitofrontalen Cortex</a>. Das ist eine ziemlich interessante Erkenntnis, denn in just diesem Bereich werden auch Emotionen und Impulsentscheidungen gesteuert. Das legt den Verdacht nahe, dass wir Entscheidungen gar nicht &#8220;n&#252;chtern&#8221; treffen k&#246;nnen. Ich hab das an mir selbst beobachtet. Monatelang nach einem neuen Auto gesucht, alle Details abgew&#228;gt, Preise und Ausstattungsdetails verglichen. Ich habe einen guten Wagen gefunden, bin zum H&#228;ndler und habe dort&#8230; einen anderen Wagen gekauft, als den, den ich urspr&#252;nglich so lange gesucht hatte.</p>
<p>Wenn es also stimmt, dass wir auch in Organisationen mit Menschen zu tun haben, die nach diesen Prinzipien agieren, dann muss man die Frage stellen, warum wir nicht auch mehr danach kommunizieren. Vielleicht, weil es nicht in die Modelle der Betriebswirte passt? Vielleicht, weil Empathie nicht ganz oben auf der Liste der Softskills von Managern steht? M&#246;glich.</p>
<p>Emotionen sind verp&#246;nt im harten Manageralltag. Ich will ja auch nicht, dass man permanent rumheulen muss, oder immer den netten Waldorf-Onkel zu spielen hat. Im Gegenteil. Es geht viel mehr darum, dass man diese Funktionsprinzipien in die Ausgestaltung von Kommunikationsma&#223;nahmen einbezieht. Einerseits bei der Planung (Wie kommt es an, wenn die Mitarbeiter zuerst aus der Zeitung von einer Umstrukturierung erfahren?), aber auch bei der Umsetzung (macht es Sinn, ernsthaft &#252;ber virales Marketing in der internen Kommunikation nachzudenken?). Oder um es ganz kurz und plakativ zu sagen: Mitarbeiter sollten wie Menschen behandelt werden, und nicht wie Zahlen.</p>
<p>Bild: CC-BY <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:OFC.JPG">http://en.wikipedia.org/wiki/File:OFC.JPG</a></p>
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		<title>Interne Kommunikation: Timing ist alles</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 11:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Interne Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Begleiten von Change-Prozessen ist die K&#246;nigsdisziplin der internen Kommunikation. Warum? Na, wenn alles l&#228;uft und das Unternehmen sich vor Auftr&#228;gen und Gewinnen nicht retten kann, ist Kommunikation einfach. Das Management bedankt sich f&#252;r die tolle Arbeit, Boni k&#246;nnen an- und Rekordzahlen verk&#252;ndigt werden. In diesen Situationen findet in der Organisation praktisch keine Ver&#228;nderung statt. [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/06/TIMING.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1477" title="TIMING" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/06/TIMING.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Das Begleiten von Change-Prozessen ist die K&#246;nigsdisziplin der internen Kommunikation. Warum? Na, wenn alles l&#228;uft und das Unternehmen sich vor Auftr&#228;gen und Gewinnen nicht retten kann, ist Kommunikation einfach. Das Management bedankt sich f&#252;r die tolle Arbeit, Boni k&#246;nnen an- und Rekordzahlen verk&#252;ndigt werden. In diesen Situationen findet in der Organisation praktisch keine Ver&#228;nderung statt. Warum auch? Alles l&#228;uft wie geschmiert &#8211; never change a running system.</p>
<p>Dementsprechend findet Ver&#228;nderung im Unternehmen fast ausschlie&#223;lich dann statt, wenn es nicht gut um es bestellt ist. Umorganisationen, Stellenabbau, Gehaltsk&#252;rzungen oder der Verkauf ganzer Unternehmensteile stehen dann auf der Agenda. Man muss kein Empathie-Genie sein, um sich vorzustellen, dass dies negative Auswirkungen auf die Belegschaft und ihre Produktivit&#228;t hat. Wer sich um seinen Job sorgt, der k&#252;mmert sich nicht um Prozessverbesserungen, der denkt nicht an coole Aktionen f&#252;r das n&#228;chste Jahr, der denkt nicht an die Qualit&#228;tsziele. Er denkt daran, wie er seine Familie durchbringen und den Kredit f&#252;r Auto und Haus bedienen soll. Verst&#228;ndlich&#8230; menschlich. Hier sollte eigentlich die interne Kommunikation einen Beitrag zur D&#228;mpfung dieser negativen Effekte leisten. Aber oft scheitern diese Bem&#252;hungen. Die Frage ist: Warum?</p>
<p>Einen interessanten Ansatz auf der Frage nach dem warum liefert Alexander Groth mit seinem Ansatz der &#8220;<a href="http://karrierebibel.de/achterbahn-der-gefuhle-darum-scheitern-so-viele-change-prozesse/">Achterbahn der Gef&#252;hle</a>&#8220;. Es basiert auf der Arbeit von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_K%C3%BCbler-Ross">Elisabeth K&#252;bler-Ross </a>und zeigt, welche emotionalen Phasen Menschen im Zuge eines Trauer-Prozesses (oder auch: Mitarbeiter bei einem Change-Prozess) durchmachen (hier in leicht abgewandelter Form).</p>
<p><img class="alignnone" title="6-Phasen-Trauermodell nach Elisabeth K&#252;bler-Ross" src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/04/Achterbahn01.png" alt="" width="570" height="363" /></p>
<p>Das ansich ist schon einmal interessant. Es zeigt dem internen Kommunikator auf, in welcher Phase er mit welchen Widerst&#228;nden und Symptomen zu rechnen hat, und kann diese gezielt kommunikatorisch ansteuern. Nat&#252;rlich muss hier das Ziel sein, die X- und Y-Achse zu komprimieren. Also den gesamten Prozess schneller zu gestalten und die Ausschl&#228;ge zu minimieren. Ausschalten l&#228;sst sich diese Kurve imho nicht. Menschen sind nun mal emotionale Wesen.</p>
<p>Soweit so bekannt. Interne Kommunikatoren arbeiten schon lange nach diesem Prinzip (hoffentlich). Trotzdem funktioniert es oft nicht oder nur schlecht. Einen m&#246;glichen und wie ich finde auch sehr einleuchtenden Grund daf&#252;r liefert Groth gleich mit: In einem hierarchisch organisierten Unternehmen laufen Informationsstr&#228;nge und Change-Prozesse zumeist Top-Down. Das hei&#223;t: Die emotionalen Kurven bei Ver&#228;nderungsprozessen laufen unterschiedlich schnell ab und starten zu unterschiedlichen Zeitpunkten, je nachdem, auf welcher Stufe der Pyramide man sich befindet und wie schnell man informiert wird.</p>
<p><img class="alignnone" title="Unterschiedliche Phasen der &quot;Trauerbew&#228;ltigung&quot; in Change-Prozessen" src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/04/Achterbahn02.png" alt="" width="570" height="376" /></p>
<p>Hier k&#246;nnte der Hase im Pfeffer liegen, denn interne Kommunikationsprozesse sind in der Regel top-down initiiert. Ergo sind auch die Anforderungen durch das Management definiert, und die sind in ihrem “Trauerzyklus“ schon viel weiter als die einfachen Mitarbeiter. Die Konsequenz ist, dass es zu Irritationen kommt. Das Management (welches sich bereits in der Integrationsphase befindet) denkt, die Mitarbeiter w&#252;rden nicht mitziehen und auf Stur schalten (Wut-Phase). Die Mitarbeiter wiederum denken, das Management sei herzlos und w&#252;rde die verst&#228;ndlichen Gef&#252;hle der Belegschaft nicht ernst nehmen.  Dabei befinden sie sich einfach nur in verschiedenen Phasen des Trauer-Prozesses.<br />
Was also sind die Konsequenzen aus dieser Beobachtung?</p>
<ol>
<li>Es ist nicht zu verhindern, dass sich unterschiedliche Teile der Belegschaft je nach Hierarchieebene auf unterschiedlichen Trauer-Zyklen befinden. Man k&#246;nnte das nur verhindern, wenn man alle Mitarbeiter aller Ebenen zur gleichen Zeit informieren w&#252;rde. Das erscheint mir aber unrealistisch. Erstens m&#252;ssen Ideen f&#252;r Ver&#228;nderungen m&#252;ssen auf der F&#252;hrungsebene diskutiert und verhandelt werden, zweitens w&#252;rde v&#246;llige Transparenz und die Einbindung des ganzen Unternehmens am &#8220;Brainstorming&#8221; dazu f&#252;hren, dass Ideen bereits vor dem Beschluss torpediert werden. Damit f&#228;llt dieser hehre Wunsch per se flach.</li>
<li>Das Management muss Kenntnis dieser organisationspsychologsichen Mechanismen haben. Nur so kann man als interner Kommunikator sicher Argumentieren, dass&#8230;</li>
<li>&#8230; sich die globale (also f&#252;r alle Mitarbeiter zug&#228;ngliche) interne Kommunikation am langsamsten Zyklus ausrichten muss, auch wenn das in der F&#252;hrungsebene Unbehagen ausl&#246;sen d&#252;rfte. Stichwirt: Aber wir sind doch schon in der Implementierung.</li>
<li>Kommunikationsma&#223;nahmen m&#252;ssen zielgruppengerecht getimed werden. In gr&#246;&#223;eren Unternehmen spricht nichts dagegen, nach Status im Trauer-Zyklus zu segmentieren. W&#228;hrend also das mittlere Management in internen Workshops bereits konkret auf die Umsetzung der Ver&#228;nderung vorbereitet wird, kann parallel dazu eine Gespr&#228;chsrunde mit den unteren Ebenen anlaufen, um die Gr&#252;nde der Ver&#228;nderung zu erl&#228;utern und  zu signalisieren, dass man die &#196;ngste der Belegschaft ernst nimmt. Die Schwierigkeit dabei: Die Kan&#228;le auseinander halten und Informations&#252;bertrag (Ger&#252;chte) so gut wie m&#246;glich zu vermeiden. Au&#223;erdem muss der Eindruck vermieden werden, man w&#252;rde Informationen nach Hierarchieebene segmentieren.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: CC-BY http://www.flickr.com/photos/bogenfreund/4900728051/</p>
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		<title>iCorrect: Steilvorlage f&#252;r interne Kommunikation</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 16:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon vor geraumer Zeit bin ich auf eine wirklich interessante Website namens iCorrect gesto&#223;en. Es ist eine Plattform, auf der Prominente und Organisationen Sachverhalte richtig stellen k&#246;nnen. Was gerade in England, wo die Seite herkommt, von recht gro&#223;er Bedeutung zu sein scheint, denn da sind die Boulevardmedien nicht gerade zimperlich und schie&#223;en gerne mal (beabsichtigt [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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<p>Ich glaube, ein solches System, w&#228;re ein geradezu ideales Tool f&#252;r die interne Kommunikation. Warum? Weil gerade gr&#246;&#223;ere Unternehmen besonders in einer Krisensituation oft nichts anderes sind als gewaltige Ger&#252;chtemaschinen. Man kann sich gar nicht vorstellen, was sich Mitarbeiter alles an absurden Szenarien einfallen lassen k&#246;nnen, wenn es einer Firma schlecht geht. So absurd das Verhalten ist, so nachvollziehbar ist es auch. Menschen, die mit Unsicherheit konfrontiert sind, haben Angst und in ihrer Angst malen sie sich die sch&#246;nsten Horroszenarien aus.</p>
<p>In der internen Kommunikation kann man recht wenig dagegen tun. Denn Ger&#252;chte sind fl&#252;chtig und man kann ja wohl kaum zu jedem Ger&#252;cht, das man aufschnappt einen Aushang oder eine Intranet-News verfassen. Aber was man tun k&#246;nnte, w&#228;re eine Subseite in der Form von iCorrect einrichten und da diesen Ger&#252;chten einfach und schnell den Garaus machen.</p>
<p>Das ganze hat nur einen Haken. Man muss schon ehrlich sein. Wenn ein Ger&#252;cht der Wahrheit entspricht, dann muss man auch Farbe bekennen. Oder aber man schweigt dr&#246;hnend zu diesem Sachverhalt, was dann einem Ja-Bekenntnis gleich k&#228;me. Trotzdem, gerade in einer Krise bei einer schwer verunsicherten Mannschaft k&#246;nnte dies genau der richtige Ansatz sein um erstens die w&#252;stesten Ger&#252;chte vom Tisch zu nehmen und zweitens das Vertrauen ins Management zu st&#228;rken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: CC-By <a href="http://limpa-vias.blogspot.com/2007_11_01_archive.html">http://limpa-vias.blogspot.com/2007_11_01_archive.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 19:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Blog lebt von seinen Inhalten und der Frequenz, in der Inhalte aktualisiert und neu publiziert werden. Das ist ein Faktum, dem sich jeder &#8220;Hobby-Blogger&#8221; stellen muss. Auch ich bin einer dieser Hobby-Blogger. Das bloggen ist eine wunderbare Sache und hat mein Leben seit dem ersten Blogpost (17. Jul. 2007) extrem bereichert. Ich habe an [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/12/help2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1328" title="help2" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/12/help2.jpg" alt="" width="356" height="300" /></a>Ein Blog lebt von seinen Inhalten und der Frequenz, in der Inhalte aktualisiert und neu publiziert werden. Das ist ein Faktum, dem sich jeder &#8220;Hobby-Blogger&#8221; stellen muss. Auch ich bin einer dieser Hobby-Blogger.</p>
<p>Das bloggen ist eine wunderbare Sache und hat mein Leben seit dem <a href="http://www.grenzpfosten.de/2007/07/17/schwupps-und-weg/">ersten Blogpost</a> (17. Jul. 2007) extrem bereichert. Ich habe an vielen<a href="http://www.grenzpfosten.de/2009/09/09/fuer-unternehmen-leitfaden-fuer-streit-mit-bloggern/"> interessanten Diskussionen</a> teilgenommen, spannende <a href="http://twitter.com/#!/grenzpfosten/followers">Menschen kennengelernt</a> (virtuell und IRL) und nicht zuletzt meinen <a href="http://www.grenzpfosten.de/2009/10/31/wie-finde-ich-einen-gute-social-media-berater/">eigenen Horizont fachlich stark erweitern k&#246;nnen</a>, weil 1. ich viel Neues geh&#246;rt und gelesen habe und 2. meine eigenen, hier publizierten, Ideen von meinen Lesern immer wieder kritisch hinterfragt und erg&#228;nzt werden.</p>
<p>Die Kehrseite der Medaille ist der Faktor Zeit. Ich bin immer st&#228;rker in meinen Beruf eingebunden und finde kaum noch die Zeit, sinnvolles zu bloggen (was ja auch eine intensivere Besch&#228;ftigung mit einem Thema erfordert).</p>
<p>Ich f&#228;nde es extrem schade, wenn der Grenzpfosten, an dem schon eine Menge Herzblut h&#228;ngt, einfach so versanden w&#252;rde. Darum bin ich auf Eure Hilfe angewiesen. Ich suche Leute, die Bock haben, hier auf dem grenzpfosten mitzuschreiben.</p>
<p>Wenn Du Interesse hast, <a href="http://www.grenzpfosten.de/impressum/">dann melde Dich doch einfach bei mir</a>. Falls nicht, w&#252;rde ich mich &#252;ber einen Re-Tweet freuen, damit vielleicht ein Anderer auf dieses Angebot aufmerksam wird.</p>
<p><strong>Warum beim Grenzpfosten mitschreiben?</strong><br />
Das Blog ist eine recht brauchbar etablierte Marke in der deutschen Online-PR-Szene. Zusammen mit dem Twitteraccount <a href="http://twitter.com/grenzpfosten">@grenzpfosten</a> erreicht man einen nicht unerhebliches Ma&#223; an Leuten, die sich mit dem Thema PR und Journalismus im Kontext neuer Medien besch&#228;ftigen.<br />
Gerade f&#252;r jemanden, der noch kein etabliertes Blog hat, ist das vielleicht eine gute M&#246;glichkeit, sich die &#252;blicherweise langwierige Startphase zu sparen. Weil das Blog relativ wenig mit meiner eigenen Person verkn&#252;pft ist, kann man hier auch durchaus seine eigene Note mit einbringen.<br />
Den ganzen Technikkram und Hostingkosten (refinanziert durch Sponsoren) &#252;bernehme weiterhin voll ich. Man muss sich also au&#223;er ums Schreiben um nichts k&#252;mmern. Inhaltlich hast Du Freiheit.<br />
Man sollte nat&#252;rlich vorher ein paar gemeinsame Leitlinien abstecken, aber es gibt keine Freigabe oder &#196;hnliches. Einzige Bedingung: Jeder ist f&#252;r das, was er schreibt, selbst verantwortlich.</p>
<p><strong>Wer kann/darf/soll mitbloggen?<br />
</strong>Eine besondere Qualifikation braucht es nicht: Wenn Du Dich f&#252;r die Themen im Grenzpfosten interessierst und etwas substantielles bei zusteuern hast, dann bist Du willkommen. Gerne auch Studenten oder Personen der Generation &#8220;Internet-Ausdrucker&#8221; (das w&#228;re ein besonderer Spa&#223;). Oder vielleicht hast Du eine Idee, wie man das Angebot erweitern kann. Jede Idee ist willkommen.</p>
<p><strong>Der Grenzpfosten ist aber kein Platz f&#252;r:</strong></p>
<ul>
<li>Politische Agitation</li>
<li>Ausschlie&#223;liche Werbung f&#252;r bestimmte Marken oder Unternehmen</li>
</ul>
<p>Ansonsten k&#246;nnen wir &#252;ber alles reden.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Der Flo</p>
<p>Bild: CC-BY <a href="http://www.flickr.com/photos/dimi3/3096166092/">www.flickr.com/photos/dimi3</a></p>
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		<title>Social Media Manager: Wo soll man ihn aufh&#228;ngen?</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 19:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interne Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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		<description><![CDATA[Ganz unabh&#228;ngig vom K&#246;rperumfang des Social Media Managers (SMM): Dies ist eine gewichtige Frage in vielen Unternehmen. Ich meine damit nicht, ob ein handels&#252;blicher Galgen standesgem&#228;&#223; ist, oder es zur Not auch ein Baum tut. Nein, die Frage ist, wie gliedere ich eine solche Funktion sinnvoll in eine bereits bestehende und (hoffentlich gut) funktionierende Organisation [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/08/smm.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1242" title="smm" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/08/smm.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Ganz unabh&#228;ngig vom K&#246;rperumfang des Social Media Managers (SMM): Dies ist eine gewichtige Frage in vielen Unternehmen. Ich meine damit nicht, ob ein handels&#252;blicher Galgen standesgem&#228;&#223; ist, oder es zur Not auch ein Baum tut. Nein, die Frage ist, wie gliedere ich eine solche Funktion sinnvoll in eine bereits bestehende und (hoffentlich gut) funktionierende Organisation ein.</p>
<p>Das mal gleich Vorweg: Die Antwort ist ein ganz beratertypisches &#8220;Kommt-drauf-an&#8221;. Grunds&#228;tzlich muss man immer im Einzelfall schauen, was Sinn macht. Aber ein paar Grundprinzipien kann man sicher anwenden.</p>
<p>Ich finde es beim Aufbau einer Orga-Struktur sinnvoll, zuerst mal zu definieren, was die neue Funktion denn tun soll und daraus Kompetenzen und Schnittstellen zu bereits bestehenden Strukturen abzuleiten.</p>
<p><strong>Was soll der SMM k&#246;nnen k&#246;nnen?<br />
</strong>In einem gro&#223;en Unternehmen gibt es zahllose Abteilungen und Bereiche, die von Social Media Kommunikation profitieren k&#246;nnen. Marketing, PR und HR liegen auf der Hand, aber auch Product Management, F&amp;E oder CRM k&#246;nnen durchaus Vorteile von einer Kommunisierung haben. Darum erscheint es sinnvoll, einen internen Berater zur Verf&#252;gung zu haben. Jemanden, der die Fachabteilungen dabei ber&#228;t, wie sie Social Media Kommunikation in ihrem Bereich jeweils ordentlich umsetzen k&#246;nnen. Die Umsetzung w&#252;rde ich eigentlich fast lieber den Fachabteilungen &#252;berlassen (vorausgesetzt, der SMM hat sie ordentlich geschult). Immerhin ist es wenig spannend, den SMM &#252;ber HR-Strategie parlieren zu h&#246;ren. Warum sowas tun, wenn es Profis zu dem Thema im Haus gibt. Au&#223;erdem kann man das nicht aus einer Hand steuern. Viel zu komplex und schlicht zu viel.</p>
<p><strong>Schnittstellen:</strong></p>
<p>Aus diesem Anforderungsprofil ergeben sich eine ganze Menge Schnittstellen<strong>:<br />
</strong></p>
<ul>
<li><strong>Marketing,</strong> denn Marketingbotschaften und Kampagnen sollten auf gar keinen Fall am SMM vorbeigehen. Besonders dann nicht, wenn diese online stattfinden.</li>
<li><strong>Public Relations</strong>, denn der SMM ist Teil der &#246;ffentlichkeitskonstruierenden Kr&#228;fte eines Unternehmens (z.B. wenn er sich in eine laufende Diskussion einschaltet)</li>
<li><strong>Customer Relations</strong>, denn Menschen sprechen im Social Web ebenso gerne &#252;ber Produkte, wie &#252;ber Marken. Ganz besonders, wenn das produkt nicht funktioniert.</li>
<li><strong>Product Management</strong>, denn das soziale Web ist ein (fast) kostenloses Werkzeug zur Analyse und Verbesserung des eigenen Produktes (man muss den Leuten nur zuh&#246;ren und dabei unterscheiden, wer was zu sagen hat und wer ein Troll ist)</li>
<li><strong>Human Ressources</strong>, denn auch hier muss man sich fragen, ob das Insersat in der FAZ am Sonntag heute noch die Zielgruppe vollst&#228;ndig errreicht.</li>
<li><strong>F&amp;E</strong>, denn auch Forscher k&#246;nnen vom Austausch profitieren (wenn die hausinternen Patenth&#252;ter das zulassen)</li>
</ul>
<p><strong>Kompetenzen:</strong></p>
<ul>
<li>Der SMM muss das Standing haben, die Fachabteilungen frei von Interessen anderer Abteilungen zu beraten.</li>
<li>Der SMM muss in der Lage sein, den &#220;berblick &#252;ber alle Aktivit&#228;ten in Social Media zu behalten. Was anstrengend werden kann, wenn man in der Hierarchie keine direkte Durchsetzungsbefugnis hat.</li>
<li>Der SMM muss &#252;ber eine Art <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richtlinienkompetenz">Richtlinienkompetenz</a> in Sachen Social Media verf&#252;gen. Diese Richtlinienkompetenz muss von h&#246;chster Stelle garantiert und durchgesetzt werden, denn besonders Marketing und PR werden sich mit H&#228;nden wehren, wenn ihnen jemand von &#8220;Au&#223;en&#8221; in die Kommunikationssuppe spuckt.</li>
<li>Der SMM muss Zugang zu allen aufgebauten Social Media Kan&#228;len haben, um zu verstehen, was grade im Unternehmen l&#228;uft und gegebenenfalls einwirken kann.</li>
</ul>
<p><strong>Wohin jetzt also:</strong><br />
Wenn man sich das Kompetenz/Schnittstellen-Gemenge anschaut, zeigt sich dass eine Stabstelle direkt am Vorstand wahrscheinlich der Beste Ort f&#252;r einen SMM w&#228;re. Dan w&#228;re die Funktion innerhalb der Hierarchie in etwa vergleichbar mit einem Compliance Officer, der etwas au&#223;erhalb der Struktur angesiedelt ist. Wenn Corporate Communications oder PR bereits eine Stabsstelle ist, sollte der SMM da nicht mit angeh&#228;ngt werden. Zu viel Stallgeruch.</p>
<p>Das Hauptproblem sehe ich beim &#8220;Verteilungskampf zwischen Marketing und PR&#8221;. Wenn hier eine Entscheidung zugunsten eines Fachbereichs f&#228;llt, d&#252;rfte das die Arbeit des SMM erheblich erschweren (zumindest bei der unterlegenen Partei). Die Die Organisation aber so, dass PR und Marketing sowieso schon in einer Einheit sind, was ja auch vorkommt, dann k&#246;nnte der SMM auch in dieser Einheit angesiedelt werden. Hier k&#246;nnte man dann auf die &#8220;Kommunikationskompetenz&#8221; gegen&#252;ber anderen Abteilungen (z.B. F&amp;E) pochen.</p>
<p>Bild: CC-by http://www.flickr.com/photos/jstorerj</p>
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		<title>Sommervideo: Prof. Kruse und die Wertediskussion</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 19:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Online]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ist ein Video, das man jedem fanatischen Bef&#252;rworter und Gegner von Social Media vor die Nase halten sollte. Auf der Re:publica hielt der Psychologe Prof. Peter Kruse einen etwa halbst&#252;ndigen Vortrag dar&#252;ber, warum die Diskussion dar&#252;ber, ob das Social Web nun ein Gottesgeschenk oder ein Werk des Teufels ist, so bitter, hart und vor [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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<p>Ich schaue mir gerne und viele Sachen von Kruse an. Vor allem, weil er ein brillanter Rhetoriker ist. Ich bin mir aber oft nicht sicher, ob das nun fundiert oder einfach &#8220;nur&#8221; gut erz&#228;hlt ist. Unterhaltsam ist es allemal.</p>
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		<title>FH-Joanneum: Eine Lanze f&#252;r meinen Studiengang brechen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 16:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interne Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[FH-Joaneum]]></category>
		<category><![CDATA[Krisenkommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
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		<description><![CDATA[An meiner fr&#252;heren Studienst&#228;tte, der FH-Joanneum in Graz &#8211; genauergesagt am Studiengang Journalismus und PR &#8211; geht die Post ab. Ich melde mich dazu erst jetzt zu Wort, weil ich die letzten drei Wochen in den USA war (mit anschlie&#223;ender Vulkanascheverl&#228;ngerung). Hier die Kurzzusammenfassung. Alle weiteren Informationen gibt es bei der Initiative ProJUKJPR, die von [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/04/verleumdung.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1119" title="verleumdung" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/04/verleumdung.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>An meiner fr&#252;heren Studienst&#228;tte, der <a href="http://fh-joanneum.at/aw/~a/home/?lan=de">FH-Joanneum</a> in Graz &#8211; genauergesagt am Studiengang <a href="http://fh-joanneum.at/aw/home/Studienangebot/fachbereich_internationale_wirtschaft/~czf/jpr/?lan=de">Journalismus und PR</a> &#8211; geht die Post ab. Ich melde mich dazu erst jetzt zu Wort, weil ich die letzten drei Wochen in den USA war (mit anschlie&#223;ender Vulkanascheverl&#228;ngerung).</p>
<p>Hier die Kurzzusammenfassung. Alle weiteren Informationen gibt es bei der Initiative <a href="http://projukjpr.posterous.com/">ProJUKJPR</a>, die von den Studenten gegr&#252;ndet wurde, um Aufkl&#228;rung in Ihrem Sinne zu betreiben.</p>
<p>Seit Mitte April tauchen Vorw&#252;rfe gegen den Studiengang und seinen Leiter Heinz Fischer auf: Angeblich sei es zu Unregelm&#228;&#223;igkeiten im Aufnahmeverfahren (jedes Jahr bewerben sich 200+ Leute auf 28 Pl&#228;tze) und zu Korruption gekommen. Fischer wurde annonym angezeigt, aber es gibt wohl Verbindungen zu (ehem.) Mitarbeitern des Studiengangs. Das sagen zumindest meine Quellen in der FH, die allerdings selbst auch mehr oder weniger in den Vorgang involviert sind.</p>
<p>Die Stimmung dort scheint allgemein nicht gerade wonnevoll zu sein. Es gibt im Studiengang seit langem einen mehr oder minder offenen Konflikt zwischen verschiedenen Gruppen von Lehrenden. Au&#223;erdem wurde eimem Lehrenden des Studiengangs gek&#252;ndigt, zuvor hatte  es massive Auseinandersetzungen zwischen diesem Lehrenden und den  Studenten gegeben. Die gingen wohl soweit, dass die Studenten  geschlossen seine Veranstaltungen boykottierten.</p>
<p>Wie nun auch immer die genaue Frontlinie verl&#228;uft: Der Imageschaden, den der Studiengang, sein Leiter und die Leute, die dort arbeiten, erlitten haben, ist ganz betr&#228;chtlich.</p>
<p><strong>Racheakt? Kampagne?</strong></p>
<p>Alle Leute, die ich an der FH zu diesem Thema gesprochen habe, beteuern, dass an dieser Sache nichts dran ist und betonen, dass es sich wahrscheinlich um einen Racheakt handelt. Ich kann dazu nicht wirklich etwas beitragen, weil ich weder die genauen Vorw&#252;rfe noch die Initiatoren der Anzeige kenne.<br />
Aber ich kann aus meiner pers&#246;nlichen Erfahrung berichten, dass mir <strong>KEIN FALL</strong> bekannt ist, in dem es w&#228;hrend meiner Zeit an der FH zu solchen Unregelm&#228;&#223;igkeiten gekommen ist. Man muss &#252;ber unseren Studiengang wissen, dass dort nichts ein Geheimnis bleibt. Es ist ein Studiengang voller (angehender) Berufskommunikatoren. Da kann wirklich niemand das Maul halten. Von solchen Vorg&#228;ngen h&#228;tten wir w&#228;hrend meiner Zeit an der FH (2002 bis 2006) mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit erfahren.</p>
<p>Zus&#228;tzlich gilt auch f&#252;r meinen ehem. Studiengangsleiter (mit dem ich auch nicht immer 100%ig klar gekommen bin) die Unschuldsvermutung. Gerade der Artikel in<a href="http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/558389/index.do#kommentar0"> &#8220;die Presse&#8221;</a> l&#228;sst diese doch stark vermissen.</p>
<p>Ich muss ehrlich sagen: Mich &#228;rgern diese Vorw&#252;rfe. Meine Kommilitonen und ich haben uns die &#196;rsche auferissen und ein Arbeits- und Lernpensum an den Tag gelegt, gegen den eine stressige Arbeitswoche im Beruf wie ein Ferienlager f&#252;r Deb&#252;tantinnen erscheint. Ich bin stolz auf das, was wir da geleistet haben, wie wir uns da gegenseitig durchgeholfen haben und ich empfinde es als Beleidigung, dass das, was ich mir hart erarbeitet habe, nun in den Schmutz gezogen und zur Betr&#252;gerei degradiert wird.</p>
<p>Was mich verwundert ist, das sich so wenige Studenten aus meinem Jahrgang (die mittlerweile an einigen recht exponierten Stellen in Medien und Wirtschaft sitzen) bisher zu der Sache ge&#228;u&#223;ert haben. Denn so wie ich das sehe, wird hier nicht nur der Ruf der FH gesch&#228;digt. Dieser Konflikt betrifft auch alle Studenten, die an diesem Studiengang studieren und studiert haben.</p>
<p>Da die Vorw&#252;rfe so diffus sind und auch (noch) nicht zeitlich eingegrenzt wurden, sind vor allem wir ehemaligen Studenten mitangeklagt. Und das hat gravierende Auswirkungen auch auf unsere Reputation. Z.B. bei einem eventuellen Jobwechsel. Da ist immer auch die Alma Mater ein Auswahlkriterium und wenn bei einem potenziellen neuen Arbeitsgeber der Eindruck entsteht, dass der Bewerber an einer Einrichtung war, bei der es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein soll und dieser Bewerber sich vielleicht sogar den Zugang oder bestimmte Noten erschlichen haben k&#246;nnte, dann w&#252;rde sich das nachteilig auf eine evtl. Bewerbung auswirken.</p>
<p>Ich pers&#246;nlich muss sagen: Ich f&#252;hle mich von den Vorw&#252;rfen gegen meinen Studiengang und dessen Leiter mitverleumdet. Sie unterstellen indirekt, dass auch bei mir nicht ausgeschlossen werden kann, dass ich nicht aufgrund meiner Leistungen zu meinem (nicht gerade schlechten) Abschluss an dieser Einrichtung gekommen bin. Ich bin der Meinung, das auch mein (guter) Ruf beschmutzt wurde. Und das kann ich so nicht einfach stehen lassen.</p>
<p>Und noch mehr gilt das f&#252;r die Kollegen, die jetzt gerade dort studieren und noch nicht die M&#246;glichkeit hatten, sich zu profilieren. <strong>Also, liebe Journis und PR-ler, die ihr mein Blog lest: Die jungen Leute aus diesem Studiengang sind top. Sie h&#228;ngen sich rein und sie sind prima ausgebildet. Ich w&#252;rde jedem von denen ohne viel Nachdenken ein Volo oder einen Job geben. Wenn man aus diesem Studiengang rauskommt, ist man produktiv, und zwar vom ersten Arbeitstag an. Lasst Euch nicht von den Schlagzeilen beeinflussen. Ihr wisst ja selbst, wie diese bisweilen zustandekommen.</strong></p>
<p>Zumindest k&#246;nnte man ironischerweise anregen, diesen Fall als Fallbeispiel ins Curriculum (Krisenkommunikation, Kampagnenjournalismus, etc.) des Studiengangs aufzunehmen.<strong> </strong>Getreu nach der Devise. In einer Gesellschaft hat jeder seine Aufgabe, und sei es nur als abschreckendes Beispiel.<strong> <img src='http://www.grenzpfosten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
</strong></p>
<p>Bild: Sandro Botticelli &#8211; Die Verleumdung. CC-by:  <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sandro_Botticelli_023.jpg">http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sandro_Botticelli_023.jpg</a></p>
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		<title>Interne Kommunikation: Ein Feld f&#252;r Agenturen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 17:10:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interne Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Gro&#223;e Unternehmen sind ein Welt f&#252;r sich. Ich meine das ganz wertfrei. In einem gro&#223;en Unternehmen prallen die verschiedensten Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensentw&#252;rfen, Zielen und diversen kulturellen Hintergr&#252;nden aufeinander. Diese Menschen m&#252;ssen gemeinsam arbeiten, um etwas zu erreichen. Sie m&#252;ssen, im besten Wortsinn, zusammenarbeiten. Fast alle gro&#223;en Unternehmen haben die Wichtigkeit interner Kommunikation in [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/03/internal.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1101" title="internal" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/03/internal.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Gro&#223;e Unternehmen sind ein Welt f&#252;r sich. Ich meine das ganz wertfrei. In einem gro&#223;en Unternehmen prallen die verschiedensten Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensentw&#252;rfen, Zielen und diversen kulturellen Hintergr&#252;nden aufeinander. Diese Menschen m&#252;ssen gemeinsam arbeiten, um etwas zu erreichen. Sie m&#252;ssen, im besten Wortsinn, zusammenarbeiten.</p>
<p>Fast alle gro&#223;en Unternehmen haben die Wichtigkeit interner Kommunikation in diesem Feld erkannt. Die versuchen zu kommunizieren und haben dabei ganz &#228;hnliche Herausforderungen, wie in der Au&#223;enkommunikation. Z.B. den Transport von Botschaften &#252;ber massenmediale Kan&#228;le, die Reduktion von Komplexit&#228;t bei der &#8220;Deutung&#8221; der Unternehmerischen Realit&#228;ten, Streuverluste usw.. In der Vergangenheit haben sich (ganz &#228;hnlich wie in der Kommunikation mit der Presselandschaft) monodirektionale Medien etabliert. Sei es das Mitarbeitermagazin, das Intranet oder auch die Betriebsversammlung. Das Management spricht und die Mitarbeiter h&#246;ren zu. In einigen F&#228;llen ist das sinnvoll. Ein Management sollte niemals die Deutungshoheit &#252;ber einen Sachverhalt verlieren und es tut ungemein gut, wenn alle Manager den selben Vorgang gleich interpretieren.</p>
<p><strong>Vom Lautsprecher zum Katalysator</strong><br />
Aber das ist nur eine Seite der Medaille, denn die interne Kommunikation kann nicht nur als klassischer Management-Lautsprecher fungieren, sondern auch als Katalysator  interner Kommunikationsvorg&#228;nge. Und die sind extrem wichtig und tragen zu gro&#223;en Teilen zum Unternehmenserfolg bei. Hier ein kleines Beispiel:</p>
<p>Ein Automobilhersteller hat zwei Fabriken. Eine in Deutschland, eine in den USA. In den USA sitzt Jeff. Jeff ist ein begnadeter Prozessingenieur, der permanent neue Ideen hat, wie man den Produktionsablauf effizienter gestalten k&#246;nnte. Das Problem ist: Er kann nichts tun, denn einige zu gelieferte Teile kommen vom Stammwerk in Deutschland. Da sitzt Horst. Horst ist zwar nicht so brillant wie Jeff, aber er ist seit 30 Jahren im Gesch&#228;ft und kennt alle Fallen und m&#246;glichen Fehlerquellen, die bei einer Prozess&#228;nderung entstehen k&#246;nnten. Was er anfasst l&#228;uft hinterher immer fehlerfrei.  Wenn Jeff und Horst miteinander kommunizieren w&#252;rden, dann k&#246;nnte eine Prozesslinie entstehen, die sehr effizient ist und gleichzeitig sehr stabil.</p>
<p>Das Beispiel scheint banal. Ist es aber im Konzernumfeld nicht. Jeder, der einmal in einem gro&#223;en Unternehmen gearbeitet hat wei&#223; das. Der Austausch von Ideen ist die Achillesverse jedes gro&#223;en Unternehmens, was auch der Grund daf&#252;r ist, dass die sich nur sehr langsam anpassen und ver&#228;ndern k&#246;nnen. Verschiedene Abteilungen, verschiedene Interessen, verschiedene Kulturen, verschiedene Zeitzonen etc.. es gibt massenhaft Barrieren, die verhindern, dass derjenige mit der guten Idee zu dem vordingt, der sie dann umsetzen kann.</p>
<p><strong>Asset: Kommunikationskompetenz</strong><br />
Hier kommen Kommunikationsagenturen ins Spiel, denn die haben einen wichtigen Asset: Sie wissen, wie Kommunikationsprozesse ablaufen und was man tun kann, um diese anzuregen und in halbwegs geordnete Bahnen zu lenken (zu viel Ordnung ist dabei sicher genauso kontraproduktiv, wie zu wenig). Eine der Kernkompetenzen von Kommunikationsagenturen ist (oder sollte sein) Werkzeuge und Prozesse zu kennen, mit denen sich systematisch Kommunikation herstellen lassen kann. Und zwar im Idealfall eine vernetzte Form der der Kommunikation (ist ja eigentlich eine Tautologie, aber Kommunikation wird Mmn. immer noch zu sehr als Einbahnstra&#223;e verstanden.</p>
<p><strong>Social Media kann ein gutes Tool sein, wenn man den Skaleneffekt will</strong><br />
Der Einsatz von Social Media Tools ist zur Katalyse von Kommunikationsprozessen nicht einmal zwingend notwendig, wenn gleich diese Tools den sch&#246;nen Vorteil haben, dass Sie stark skalieren. Wichtig ist dabei allein &#252;bersummative Erkenntnisse zu erreichen, wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Kruse">Peter Kruse</a> sich ausdr&#252;ckt. Also einfach gesprochen: Wenn zwei sich &#252;ber ein Problem austauschen ist die Chance gro&#223;, dass das Ergebnis der Erkenntnis gr&#246;&#223;er ist als die Summe der Einzelerkenntnisse. Hierin liegt die Chance f&#252;r Unternehmen. Wenn sich Menschen in einem Unternehmen vernetzen k&#246;nnen steigt die Summenintelligenz des Gesamtsystems. Dies f&#252;hrt zu besseren Entscheidungen, besseren Prozessen, besseren Produkten und damit zu einem h&#246;heren Unternehmenserfolg. Gemessen an den Investitionskosten in ein solches System sind die zu erwartenden Profit erheblich. Gerade Branchen, die von st&#228;ndiger Produktinnovation leben (z.B. Automotive, Software, Elektronik, Maschinenbau, Lifestyle etc.) k&#246;nnen sich so stark steigern.  Wichtig ist bei grunds&#228;tzlich jeder Kommuikationstechnologie, dass die strategische Ausrichtung nicht den IT-Fachleuten &#252;berlassen wird. Ich habe nichts gegen IT-ler. Bin ja selbst ein halber. Aber IT-ler denken meiner Erfahrung nach h&#228;ufig in technologischen Kategorien und da entsteht schnall die Gefahr, dass ein Werkzeug zum Selbstzweck wird. IT-basierte L&#246;sungen ist n&#228;mlich nicht eine L&#246;sung, sondern eine Hilfskonstruktion f&#252;r eine L&#246;sung.</p>
<p>Nat&#252;rlich muss einem bewusst sein, dass dies nur dann funktioniert, wenn alle Beteiligten auch an einer Verbesserung (= &#196;nderung) des momentanen Zustandes interessiert sind. Dass das nicht immer der Fall ist, ist nervig, aber menschlich. Die Schaffung dieses Bewusstseins kann dann auch wieder durch die klassischen Informationsmedien geschehen. klar bleibt aber, dass eine Unternehmenskultur vorhanden sein muss, die zumindest eine offene Diskussion &#252;ber Ver&#228;nderungen zul&#228;sst. Was nicht immer einfach ist in hierarchischen Strukturen. Hier zeigten sich die Schnittmengen von Interner Kommunikation und Unternehmensentwicklung. Agenturen k&#246;nnen hier mit ihrem Wissen um die Organisation von (multidirektionaler) Kommunikation einen Wertvollen Beitrag leisten k&#246;nnen.</p>
<p>Bild: CC-by http://www.radpod.org/2007/07/19/internal-watershed-infarct/</p>
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