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	<title>Grenzpfosten &#187; Grenzpfosten</title>
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		<title>(Die eigenen) Reden analysieren mit Wordle</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 07:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2Digg DiggEine gro&#223;e Rede zu schreiben ist eine Kunst &#8211; das sagen zumindest die meisten Redenschreiber. In Wahrheit ist es aber (auch) ein Handwerk. Man kann es lernen, wenn man die Grundregeln der Rhetorik verstanden hat. Eine der wichtigsten Regeln (und nicht die Einzige) ist die Repetition. Das was wichtig ist, muss h&#228;ufig vorkommen. Besonders in [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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<p>Nun ist es bei der &#220;berpr&#252;fung einer Rede (sei es nun die eigene oder eine fremde) oft schwierig zu ermessen, ob die wichtigen Aussagen tats&#228;chlich auch r&#252;berkommen. Daf&#252;r gibt es ein kleines Hilfsmittel. <a href="http://www.wordle.net/">Wordle</a> kreiert aus einem Text eine Wortwolke, indem es die Wort je nach H&#228;ufigkeit gr&#246;&#223;er oder kleiner ausgibt. Das l&#228;sst sich perfekt einsetzen. Am Anfang jeder guten Rede steht die erfolgreihe Suche nach einer Kernbotschaft. Das, was ich den Leuten wirklich sagen will. Es ist oft nur eine kleine Sache, aber die muss r&#252;berkommen. Hier ein paar Beispiele:</p>
<p>Die <a href="http://en.wikisource.org/wiki/Blood,_Toil,_Tears_and_Sweat">gro&#223;e Rede </a>von Winston Churchill aus dem Jahr 1940:</p>
<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/churchill.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1558" title="churchill" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/churchill-300x205.jpg" alt="" width="583" height="323" /></a></p>
<p>Wie man gut erkennen kann nehmen die W&#246;rter<strong> survival, victory</strong> und<strong> hope</strong> eine dominierende Rolle ein. Ich denke, das war auch Churchills Intention, als er die Briten auf den Kampf gegen Nazi-Deutschland einschwor. Es wird hart und es wir viele Opfer geben, aber wenn wir Hoffnungsvoll an die Sache herangehen, dann werden wir &#252;berleben und siegreich sein.</p>
<p>Ganz &#228;hnlich verh&#228;lt es sich mit der<a href="http://www.usconstitution.net/dream.html"> &#8220;I have a Dream&#8221;-Rede </a>von Martin Luther King</p>
<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/king.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1565" title="king" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/king-300x198.jpg" alt="" width="577" height="372" /></a> </p>
<p>Die Begriffe <strong>dream</strong> und <strong>freedom</strong> nehmen hier eine zentrale Rolle ein auch das Wort negro wird h&#228;ufig verwendet. Damit unmissverst&#228;ndlich wird, f&#252;r wen King hier den Traum von der Freiheit tr&#228;umt.</p>
<p>Das dritte Beispiel (man sollte immer drei Beispiele bringen, das ist eine goldene Regel der Rhetorik) stammt von Helmut Kohl. Es ist die ber&#252;hmte Rede von den <a href="http://helmut-kohl.kas.de/index.php?msg=555">bl&#252;henden Landschaften</a>.</p>
<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/kohl.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1570" title="kohl" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/kohl-300x194.jpg" alt="" width="565" height="325" /></a></p>
<p>Hier zeigt sich, dass es Kohl in dieser Rede vor allem um das gemeinsame Miteinander der (wiedervereinigten) Deutschen geht. Die Begriffe <strong>Deutschen</strong> und <strong>gemeinsam</strong> stehen stark im Vordergrund. Wirtschaftliche Angleichung steht dagegen nicht so sehr im Mittelpunkt. So gesehen war die ber&#252;hmte Metapher von den &#8220;bl&#252;henden Landschaften&#8221; eine geschickte Ablenkung. Denn in Wirklichkeit ging es nur um die Verwirklichung der Wiedervereinigung (unter welchen bedingungen auch immer). Zumindest, wenn man Wordle glaubt.</p>
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		<title>Unternehmenskommunikation: Vom Kontrolleur zum Enabler</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 20:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute wirds mal etwas theoretischer. Das Berufsbild des Berufskommunikatoren &#228;ndert sich. Als ich meine Ausbildung genossen habe, war die prim&#228;re Aufgabe des Kommunikators noch, als Verst&#228;rker und Vermittler zwischen Parteien zu fungieren. Also zum Beispiel ein Pressesprecher, der Botschaften des Unternehmens in die &#214;ffentlichkeit verst&#228;rkt und als Vermittler zwischen dem Unternehmen und den verschiedenen Anspruchgruppen [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/11/enable-titel_0.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1528" title="enable-titel_0" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/11/enable-titel_0.jpg" alt="" width="314" height="314" /></a>Heute wirds mal etwas theoretischer. Das Berufsbild des Berufskommunikatoren &#228;ndert sich. Als ich meine Ausbildung genossen habe, war die prim&#228;re Aufgabe des Kommunikators noch, als Verst&#228;rker und Vermittler zwischen Parteien zu fungieren. Also zum Beispiel ein Pressesprecher, der Botschaften des Unternehmens in die &#214;ffentlichkeit verst&#228;rkt und als Vermittler zwischen dem Unternehmen und den verschiedenen Anspruchgruppen fungiert.</p>
<p>&#196;hnlich auch in der internen Kommunikation. Hier fungierte der interne Kommunikator als Verst&#228;rker f&#252;r Botschaften, die das Management an die Belegschaft gestreut haben wollte, oder aber als Mittler zwischen den verschiedenen Anspruchgruppen, die in einem Unternehmen existieren.</p>
<p>Das ist heute sicher auch noch in vielen Bereichen der Fall und macht einen erheblichen Teil der t&#228;glichen Arbeit in diesen Feldern aus. Aber es kommen neue Aufgaben hinzu.</p>
<p>Dieses neue Feld hat in erster Linie mit der ver&#228;nderten Medienlandschaft und dem sich dadurch auch ge&#228;nderten Kommunikationsverhalten der Zielgruppen zu tun, aber auch mit der immer weiter zunehmenden Globalisierung der Unternehmenslandschaften. &#8221;Fr&#252;her&#8221; war ein Gro&#223;teil der Kommunikation organisiert und ritualisiert, d.h. die Kommunikation folgte einer mehr oder minder festgelegten Liturgie. Das war m&#246;glich, weil die vorhandenen Kommunikationskan&#228;le &#8211; erstens &#8211; wenige waren und &#8211; zweitens - die M&#246;glichkeiten des Versandes von Botschaften eingeschr&#228;nkt waren. Drittens wurde Kommunikation vornehmlich in einer Sprache, einer Zeitzone und einem kulturellen Kontext betrieben.</p>
<p>Mit dem Web und der Globalisierung vieler Unternehmensstrukturen hat sich das ge&#228;ndert. Jeder kann einen Server betreiben und dort Inhalte publizieren. Und mit dem Aufkommen von Social Media und Breitbandinternet braucht man heute nicht mal mehr rudiment&#228;rste Computerkenntnisse. Ja, man braucht nicht mal mehr einen Computer.</p>
<p>Die erste B&#252;rgerpflicht der Kommunikation der alten Schule ist es, sowohl nach Innen als auch nach Au&#223;en Kongruenz herzustellen. Hei&#223;t: Alle sollen mehr oder weniger das Gleiche sagen. Man macht das, indem man m&#246;glichst alle Kommuikationskan&#228;le an einer Stelle b&#252;ndelt. Beim Unternehmenskommunikator. Der gibt jede &#196;u&#223;erung frei und sorgt so daf&#252;r, dass keine Widerspr&#252;che gegen&#252;ber der externen und internen &#214;ffentlichkeit entstehen.Gerade f&#252;r Unternehmen, die am Kapitalmarkt operieren, ist das von gro&#223;er Wichtigkeit. Wer die Regeln der Kapitalmarktkommunikation nicht beachtet, dem drohen empfindliche Strafen.</p>
<p>Mit dem Erfolg der &#8220;neuen&#8221; Medien wird diese lineare Form der Kommunikationskontrolle immer schwieriger. Nach Au&#223;en, weil Facebook, Twitter, Blogs, online Medien usw. ein v&#246;llig un&#252;berschaubares und vor allem auch zeitlich, r&#228;umlich und kulturell nicht kontrollierbares Umfeld schaffen. Das Gleiche gilt f&#252;r die &#8220;Botschaftskontrolle&#8221; in der internen Kommunikation. E-Mail, Instant Messaging und Intranet (niemand in einem gro&#223;en Unternehmen kontrolliert das gesamte Intranet) machen die interne Informationskontrolle zur Farce. Vom obligatorischen Unternehmensklatsch in der Kaffeek&#252;che ganz zu schweigen.</p>
<p>De Facto ist das Ziel einer uniformen Kommunikation nach Innen wie nach Au&#223;en schon heute eine Illusion. Und: Um eine restriktive Informationspolitik durchzusetzen w&#228;re ein weltweites Team von Kontrolleuren notwenig. Ein Aufwand, der unter &#246;konomischen Gesichtspunkten nicht zu rechtfertigen ist, zumal sie wahrscheinlich selbst dann noch scheitern w&#252;rden.</p>
<p>Was ist die Antwort auf diese Schwierigkeiten? Wenn ich als Unternehmen noch in irgendeiner Weise kontrollieren will, was so &#252;ber mich verbreitet wird (intern wie extern), muss ich das Rollenbild des Unternehmenskommunikators neu definieren. Und zwar vom Kontrolleur hin zum Enabler. Man muss Menschen in die Lage versetzen, das im Sinne des Unternehmens Richtige zu tun/denken/sagen. Und zwar indem ich Sie einbeziehe. Indem ich internen wie externen Zielgruppen die M&#246;glichkeit gebe, den Kommunikationsprozess des Unternehmens unter gewissen Voraussetzungen mitzugestalten, erh&#246;he ich die Wahrscheinlichkeit, dass dies in meinem Sinne geschieht. Der Trick ist, diese &#8220;gewissen Voraussetzungen&#8221; so zu gestalten, dass dies nicht als Bevormundung oder G&#228;ngelung wahrgenommen wird.</p>
<p>Es gibt da die verschiedensten Ans&#228;tze: Ein amerikanisches Softwareunternehmen f&#252;r das ich fr&#252;her t&#228;tig war hat das mit einem Satz umschrieben: &#8220;DON&#8217;T BE STUPID&#8221;. Es apelliert an den gesunden Menschenverstand jedes einzelnen Mitarbeiters. Dieser Satz sagt einfach nur: Sei dir deiner Handlungen in der &#214;ffentlichkeit bewusst und tue nichts, was dem Unternehmen und/oder Dir schadet. Andere Unternehmen geben sich Social Media Guidelines. Ein etwas &#8220;deutscherer&#8221; Ansatz, der den Spielraum einengt, daf&#252;r aber interne &#8220;Rechtssicherheit&#8221; schafft. Solange ich mich innerhalb der Grenzen dieser Guidelines bewege, kann ich mich sicher f&#252;hlen.</p>
<p>Unabh&#228;ngig davon ver&#228;ndert der Umgang mit Social Media die Kultur des Umgangs der Mensch im und au&#223;erhalb des Unternehmens. Und gerade das Unternehmen muss in der Lage sein, Fehlschl&#228;ge zu verkraften. Guy Kawasakis Axiom &#8220;Social Media is the ability to fail&#8221; hat nach wie vor G&#252;ltigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild By: <a href="http://blog.fundneider.at/">http://blog.fundneider.at/</a></p>
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		<title>Mein Traum-Tool f&#252;r die interne Kommunikation</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 09:10:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein gro&#223;er Teil der Kommunikation in einem Unternehmen l&#228;uft &#252;ber die beiden Standardkan&#228;le. Telefon und E-Mail. Und ganz ehrlich: Beide nerven ohne Ende. Ein st&#228;ndig klingelndes Telefon unterbricht andauernd den Arbeitsablauf. Als jemand, der vor allem inhaltlich arbeitet hei&#223;t das: Jedesmal wenn das Telefon klingelt, werde ich in meinem Gedanken-Stream unterbrochen. Nicht besonders effizient, wenn [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/09/tool.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1515" title="tool" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/09/tool.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Ein gro&#223;er Teil der Kommunikation in einem Unternehmen l&#228;uft &#252;ber die beiden Standardkan&#228;le. Telefon und E-Mail. Und ganz ehrlich: Beide nerven ohne Ende. Ein st&#228;ndig klingelndes Telefon unterbricht andauernd den Arbeitsablauf. Als jemand, der vor allem inhaltlich arbeitet hei&#223;t das: Jedesmal wenn das Telefon klingelt, werde ich in meinem Gedanken-Stream unterbrochen. Nicht besonders effizient, wenn man sich dutzende Male wieder in seine Story oder Rede zur&#252;ckdenken muss.</p>
<p>Noch schlimmer ist e-Mail. Und zwar aus zwei Gr&#252;nden. Erstens kostet es enorm viel Zeit. Selbstgesch&#228;tzte 70% aller e-Mails, die ich bekomme, sind vermeidbar, sie sind digitaler M&#252;ll, aber ich muss sie lesen, weil es ja wichtig sein k&#246;nnte.</p>
<p>Und es gibt noch einen zweiten, schlimmeren Effekt: E-Mail ist, besonders in gr&#246;&#223;eren Unternehmen, eine &#8220;Verantwortungs&#252;bernahme-Verhinderungs-Technologie&#8221;. Wenn man keine Verantwortung f&#252;r eine Handlung oder ein Statement &#252;bernehmen m&#246;chte, schickt man die Information an einen m&#246;glichst gro&#223;en Verteiler. Durch die Verteilung der Mail wird auch die Verantwortung f&#252;r die Inhalte verteilt, denn jeder der nicht effektiv widerspricht, wird mit in die Verantwortung genommen (Nach dem Motto: Sie sind mitschuld, ich hatte Ihnen den Entwurf doch geschickt).</p>
<p>Mit wird immer klarer, dass wir besonders in gro&#223;en Unternehmen einen anderen Zugang zu Kommunikation ben&#246;tigen. Es geht hierbei sicher nicht nur um Technologie, sondern auch um (Unternehmens-)Kultur. Aber Technologie hat schon immer Kultur mitgepr&#228;gt und darum habe ich mir einmal ein Traum-Tool zusammengestellt, dass alle meine Anforderungen an interne Kommunikationssturkturen erf&#252;llen w&#252;rde. Erg&#228;nzungen sind nat&#252;rlich immer wilkommen.</p>
<ol>
<li><strong>Dokumentenbasierte Kollaboration</strong> kennt man vor der Arbeit mit MS-Sharepoint oder Google Docs. Mehrere Leute k&#246;nnen gemeinsam an einem Dokument arbeiten. Das wird zentral vorgehalten, so dass nicht hunderte verschiedener Versionen via E-Mail kursieren, unn&#246;tigen Speicherplatz verbrauchen und Chaos verursachen. Noch besser f&#228;nde ich pers&#246;nlich ein Wiki, aber in gro&#223;en Unternehmen mit vielen Mitarebiter, die sich nicht darauf einlassen <del>wollen</del> <del>k&#246;nnen</del>, wird das kaum umzusetzen sein.</li>
<li>Instant Messaging entlastet meine Inbox und macht auch viele Telefonate &#252;berfl&#252;ssig. Au&#223;erdem kann ich signalisieren, dass ich nicht gest&#246;rt werden m&#246;chte. Z.B. durch eine Statusmeldung wie bei Skype. Wenn das IM auch noch die anderen Funktionalit&#228;ten von Skype aufweist, braucht man auch gar kein Telefon mehr. Spart ne Menge Hardware-Kosten.</li>
<li>Projekt-Pages nach dem Vorbild der Facebook-Fanpages w&#252;rden es erlauben f&#252;r einzelne Projekte oder ganze Abteilungen gemeinsame Plattformen zu schaffen, um sich auszutauschen, Dokumente zu hinterlegen, zu bloggen und zu microbloggen. Diskussionen anzusto&#223;en und sich abzustimmen. So kann man Teams schnell vernetzen. Das ist besonders wichtig wenn sich die Teams in unterschiedlichen Zeitzonen aufhalten. dann spart solche ein System eine Menge Zeit.</li>
<li>Eine M&#246;glichkeit, &#252;ber mehrere verschiedene Bereiche oder &#252;ber alle Bereiche &#252;bergreifend eine one-to-many Kommunikation zu installieren, um Top-Down-Kommunikation zu erm&#246;glichen.</li>
<li>Und das alles sollte zug&#228;nglich sein &#252;ber eine zentrale Startseite, die mir die wichtigsten Neuerungen anzeigt. Und das bitte auch als App f&#252;r Android und iOS und mit einer zentralen Danebank im Hintergrund und hohem Sicherheitsstandards.</li>
</ol>
<p>Gibt es sowas?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: CC-BY <a href="http://www.flickr.com/photos/geishaboy500/">http://www.flickr.com/photos/geishaboy500/</a></p>
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		</item>
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		<title>Social Boredom: Hab ich wirklich so lange nicht mehr gebloggt?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 13:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[streitbar]]></category>
		<category><![CDATA[Boredom]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
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		<description><![CDATA[Neulich war ich wieder mal auf meinem Blog. Komisch, wenn man so etwas schreibt. Noch vor einem Jahr w&#228;re mir das nicht passiert, eine Woche ohne bloggen. Aber jetzt datiert mein letzter Artikel vom 9. April und heute haben wir den 2. Juni. Das ist Krass. Wie kommts? Klar, ich hatte in letzter Zeit viel [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/06/boring.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1457" title="boring" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/06/boring.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Neulich war ich wieder mal auf meinem Blog. Komisch, wenn man so etwas schreibt. Noch vor einem Jahr w&#228;re mir das nicht passiert, eine Woche ohne bloggen. Aber jetzt datiert mein letzter Artikel vom 9. April und heute haben wir den 2. Juni. Das ist Krass.</p>
<p>Wie kommts? Klar, ich hatte in letzter Zeit viel um die Ohren, und klar, der neue Job fordert mich ziemlich und klar, famili&#228;r gab es auch eine ganze Menge. Aber ist das wirklich der Grund? Ich habe Zweifel.</p>
<p>Ich habe vor ein paar Jahren dieses Blog angefangen, weil mich das Thema PR-Medien und Social Media extrem interessiert haben.  Es war Neuland, man musste erst einmal herausfinden, wozu das alles gut sein kann. Was das bringen kann. Was man tun sollte und was besser nicht. Diese Fragen sind heute  &#8211; 2011 &#8211; hinl&#228;glich besprochen, wenn auch vielleicht nicht vollst&#228;ndig gekl&#228;rt. Social Media geh&#246;rt zum guten Ton, auch f&#252;r Unternehmen, die Solcial Media  nicht brauchen (ja, das gibt es)  oder die besser daran t&#228;ten, es nicht zu versuchen (da gibts noch viel mehr). Das Thema ist konzeptionell mehr oder weniger durch. Es gibt vereinzelt noch interessante Bet&#228;tigungsfelder (ich bin nachwievor der Meinung, dass ein Social Media Management nur dann nachhaltig Sinn macht, wenn es sich auch in der Unternehmensorganistion wiederfindet) aber im gro&#223;en und Ganzen ist das Thema weg von den Vision&#228;ren und hin zu den Managern gegangen.</p>
<p>Dementsprechend ist die ganze Chose etwas langweilig geworden. Wenn ich heute meinen gut best&#252;ckten Feedreader durchforste finde ich pro Tag bei 400+ Beitr&#228;gen vielleicht einen oder zwei, die ich noch wirklich lese. Der Rest sind olle Kamellen, auch von Leuten, die gemeinhin als Avantgarde gelten (oder gegolten haben?). Facebook? Same Story. Twitter, ein bisschen besser aber auch nicht berauschend.</p>
<p>Die Frage ist: Mach ich was falsch? No News finds me! Ist das nur meine Sparte, die stagniert, oder ist es so, wie A<a href="http://www.czyslansky.net/?p=4318#comment-4295">lexander neulich kommentiert hat</a>:</p>
<blockquote><p>Was haben wir mit dem Internet gemacht?<br />
Es war ein anarchistischer Spielplatz f&#252;r Kindsk&#246;pfe, Wissenschaftler,  Nerds und Kreative</p>
<p>Und was haben wir daraus gemacht?<br />
Ein hochkommerzielles Mainstream Medium.<br />
Werbung, Werbung, Werbung.<br />
Triefend von Selbstdarstellung von Unternehmen und langweiligen Menschen.<br />
Dazwischen ein Haufen Spam und Billionen nicht relevante Informationen.<br />
Gew&#252;rzt mit den 3 grossen Ps (Porn, Pills, Poker)<br />
Strebernetzwerke, die uns noch mehr Kontakte und Beziehungen versprechen  um noch mehr Geld zu verdienen. Nicht zu vergessen die privaten  Kontaktb&#246;rsen, die uns die gro&#223;e Liebe versprechen.<br />
Smalltalk-Plattformen f&#252;r noch mehr leeres Geschw&#228;tz.<br />
Der ganze M&#252;ll verdeckt die Perlen, wegen denen wir das Netz eigentlich lieben.<br />
Und als ob das nicht schon genug w&#228;re, beginnen Regierungen und Konzerne jetzt auch noch zu kontrollieren und zu zensieren.</p>
<p>Ich bin seit 1994 (fast permanent) online und jetzt ich sch&#228;me mich.<br />
Wir haben es versaut!<br />
Wir brauchen eine neue unverkackte Spielwiese!</p></blockquote>
<p>Oder werd ich einfach alt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: CC-BY <a href="http://www.flickr.com/photos/functoruser">http://www.flickr.com/photos/functoruser</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>iCorrect: Steilvorlage f&#252;r interne Kommunikation</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 16:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interne Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon vor geraumer Zeit bin ich auf eine wirklich interessante Website namens iCorrect gesto&#223;en. Es ist eine Plattform, auf der Prominente und Organisationen Sachverhalte richtig stellen k&#246;nnen. Was gerade in England, wo die Seite herkommt, von recht gro&#223;er Bedeutung zu sein scheint, denn da sind die Boulevardmedien nicht gerade zimperlich und schie&#223;en gerne mal (beabsichtigt [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/04/silence.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1447" title="silence" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/04/silence.png" alt="" width="300" height="300" /></a>Schon vor geraumer Zeit bin ich auf eine wirklich interessante Website namens <a href="http://www.icorrect.com/">iCorrect</a> gesto&#223;en. Es ist eine Plattform, auf der Prominente und Organisationen Sachverhalte richtig stellen k&#246;nnen. Was gerade in England, wo die Seite herkommt, von recht gro&#223;er Bedeutung zu sein scheint, denn da sind die Boulevardmedien nicht gerade zimperlich und schie&#223;en gerne mal (beabsichtigt oder nicht) &#252;ber das Ziel der Wahrhaftigkeit hinaus. Und da tut es gut, wenn man die M&#246;glichkeit einer Richtigstellung hat.</p>
<p>Ich glaube, ein solches System, w&#228;re ein geradezu ideales Tool f&#252;r die interne Kommunikation. Warum? Weil gerade gr&#246;&#223;ere Unternehmen besonders in einer Krisensituation oft nichts anderes sind als gewaltige Ger&#252;chtemaschinen. Man kann sich gar nicht vorstellen, was sich Mitarbeiter alles an absurden Szenarien einfallen lassen k&#246;nnen, wenn es einer Firma schlecht geht. So absurd das Verhalten ist, so nachvollziehbar ist es auch. Menschen, die mit Unsicherheit konfrontiert sind, haben Angst und in ihrer Angst malen sie sich die sch&#246;nsten Horroszenarien aus.</p>
<p>In der internen Kommunikation kann man recht wenig dagegen tun. Denn Ger&#252;chte sind fl&#252;chtig und man kann ja wohl kaum zu jedem Ger&#252;cht, das man aufschnappt einen Aushang oder eine Intranet-News verfassen. Aber was man tun k&#246;nnte, w&#228;re eine Subseite in der Form von iCorrect einrichten und da diesen Ger&#252;chten einfach und schnell den Garaus machen.</p>
<p>Das ganze hat nur einen Haken. Man muss schon ehrlich sein. Wenn ein Ger&#252;cht der Wahrheit entspricht, dann muss man auch Farbe bekennen. Oder aber man schweigt dr&#246;hnend zu diesem Sachverhalt, was dann einem Ja-Bekenntnis gleich k&#228;me. Trotzdem, gerade in einer Krise bei einer schwer verunsicherten Mannschaft k&#246;nnte dies genau der richtige Ansatz sein um erstens die w&#252;stesten Ger&#252;chte vom Tisch zu nehmen und zweitens das Vertrauen ins Management zu st&#228;rken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: CC-By <a href="http://limpa-vias.blogspot.com/2007_11_01_archive.html">http://limpa-vias.blogspot.com/2007_11_01_archive.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mess&#8217; den Blabla-Faktor deiner Pressemeldungen</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 15:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal ist es am&#252;sant, manchmal macht es einen w&#252;tend. Agenturprosa in Pressemitteilungen ist weithin beliebt bei Kunden und verhasst bei Journalisten. Dahinter steckt zumeist das bestreben, Dinge sch&#246;ner aussehen zu lassen, als sie in Wirklichkeit sind, oder aber Dinge so verklausuliert zu schreiben, dass man sie zwar sagt, aber nicht richtig. Man will eben ein [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/02/bullshit.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1426" title="bullshit" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/02/bullshit.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Manchmal ist es am&#252;sant, manchmal macht es einen w&#252;tend. Agenturprosa in Pressemitteilungen ist weithin beliebt bei Kunden und verhasst bei Journalisten. Dahinter steckt zumeist das bestreben, Dinge sch&#246;ner aussehen zu lassen, als sie in Wirklichkeit sind, oder aber Dinge so verklausuliert zu schreiben, dass man sie zwar sagt, aber nicht richtig.</p>
<p>Man will eben ein paar Dinge kaschieren. Der Grund ist klar&#8230; man will halt verkaufen. Und wer kauft schon ein Produkt oder eine Idee, von der schon der Urheber selbst sagt: <em>Naja&#8230; ist eigentlich schon ein bissl lasch und war schon mal da</em>.  Stattdessen legt man lieber noch ein paar Bullshit-W&#246;rter nach, um zu verstecken, dass das Produkt in Wirklichkeit eigentlich gar nicht so toll ist. Wichtigstes Utensil des Agentursprechs sind Buzzwords, oder Bullshit-W&#246;rter. Im Zusammenhang mit Social-Media-Kommunikation ist beispielsweise &#8220;Dialog&#8221; das Super-Buzzword: Dialogbereitschaft, dialogorientiert, dialogisch, organisierter Dialog&#8230;</p>
<p>In diesen Pressemitteilungssprech verf&#228;llt man ziemlich schnell, da kann es ab und an nicht schaden, einmal kritisch zu &#252;berpr&#252;fen, ob man noch was zu sagen hat, oder einfach nur spricht. Daf&#252;r gibt es jetzt ein nettes kleines Tool. Das <a href="http://www.blablameter.de/index.php">Blablameter</a>. Hier kann man Texte eingeben, und das Tool spuckt dann einen Wert aus, der signalisiert, wie viel Blabla in dem Text drin ist.</p>
<p>Wie genau das Tool funktioniert, wollten die Macher auf Mailanfrage nicht sagen. Nur soviel:</p>
<blockquote><p>Grunds&#228;tzlich aber pr&#252;ft das Tool den Text auf mehrere sprachliche Parameter, ein wichtiger Parameter ist z.B., in welchem Umfang der Text im Nominalstil geschrieben ist, ein anderer ist die Verwendung &#252;berlanger W&#246;rter.<br />
Dar&#252;ber hinaus wird der Text auf bestimmte Phrasenmuster abgeklopft, die in unterschiedlicher Gewichtung  mit eingerechnet werden.</p></blockquote>
<p>Am&#252;sant ist das allemal, und wer wei&#223;, vielleicht wird der eine oder andere Texter sein Schaffenswerk ja nochmal &#252;berarbeiten.</p>
<p>P.S. Dieser Text hat laut Blablameter mit 0,19 einen ziemlich geringen Bullshit-Faktor <img src='http://www.grenzpfosten.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bild: CC-BY: <a href="http://www.flickr.com/photos/stanleydesigner/">http://www.flickr.com/photos/stanleydesigner/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview: Kai Fischer &#252;ber Social Media beim ADAC</title>
		<link>http://www.grenzpfosten.de/2011/02/13/interview-kai-fischer-ueber-social-media-beim-adac/</link>
		<comments>http://www.grenzpfosten.de/2011/02/13/interview-kai-fischer-ueber-social-media-beim-adac/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 09:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[ADAC]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor ein Paar Wochen habe ich Kai Fischer (twitter, xing) vom ADAC kennengelernt und wir sind gleich auf das Thema Social Media gekommen. Es wurde gleich interessant. Grund genug, mal ein Interview mit ihm zu machen. Kai, Du bist Projektmanager f&#252;r Digitale Produkte und Leistungen beim ADAC. Was genau machst Du beim Autoclub? Ich konzeptioniere [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/02/KaiFischer.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1410" title="KaiFischer" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/02/KaiFischer.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><em>Vor ein Paar Wochen habe ich Kai Fischer (<a href="http://twitter.com/kaifischer">twitter</a>, <a href="https://www.xing.com/profile/Kai_Fischer26">xing</a>) vom ADAC kennengelernt und wir sind gleich auf das Thema Social Media gekommen. Es wurde gleich interessant. Grund genug, mal ein Interview mit ihm zu machen.</em></p>
<p><strong>Kai, Du bist Projektmanager f&#252;r Digitale Produkte und Leistungen beim ADAC. Was genau machst Du beim Autoclub?</strong><br />
Ich konzeptioniere neue digitale Produkte und Services, beobachte den Markt und k&#252;mmere mich um die Weiterentwicklung bestehender Angebote. Dabei handelt es sich sowohl um klassische Online-Angebote wie Websites, als auch um mobile Services wie z.B. Apps &#8211; das Thema Social Media spielt nat&#252;rlich auch eine gro&#223;e Rolle.</p>
<p><strong>Welche Angebote f&#252;r den geneigten Social Media User bietet der ADAC?</strong><br />
Der ADAC hat vier Themenblogs &#8211; es gibt einen Blog zum Thema Elektromobilit&#228;t, einen Test-Blog f&#252;r z.B. Autotests, einen Blog zum Thema Kindersicherheit im Verkehr und den &#8220;Gelber Engel&#8221; Blog (hier geht&#8217;s zur &#220;bersicht <a href="http://www.adac.de/home/blogs.aspx">http://www.adac.de/home/blogs.aspx</a>). Desweiteren sind wir mit unserem Jugendclub Young Generation bei <a href="http://www.facebook.com/ADACyounggeneration">Facebook</a>, die Motorwelt ist flei&#223;ig bei <a href="http://twitter.com/motorwelt">Twitter</a> unterwegs und nat&#252;rlich haben wir auch einen ADAC <a href="http://www.youtube.com/adac">YouTube Channel</a>, wo es u.a. regelm&#228;&#223;ig die neuesten Crashtests zu sehen gibt.</p>
<p>Das Thema Social Media ist beim ADAC noch recht frisch. Gerade entsteht bei uns sehr viel. Neue Angebote werden gelauncht, die Lernkurve bei bestehenden Angeboten geht nach oben. Wir sind noch nicht am Ende der Fahnstange angelangt.</p>
<p><strong>Und wie schlagen sich die Angebote bis jetzt?</strong><br />
Insgesamt schlagen sich alle Social Media Angebote sehr gut. Ein Kracher war die Berichterstattung zum Rekord-Elektroauto Lekker-Mobil in unserem Elektromobilit&#228;ts-Blog. Ein ADAC-Redakteur begleitete die weltweit bislang <a href="http://adacemobility.wordpress.com/2010/10/26/das-wunder-von-berlin/">l&#228;ngste Tour eines E-Mobils ohne Ladepause</a>. Nach und nach kamen erste Zweifel an der Rekordfahrt auf. Der ADAC begann das Ganze <a href="http://adacemobility.wordpress.com/2010/11/29/ratsel-um-die-wunder-batterie/">kritisch zu hinterfragen</a>. Nachdem das Rekordauto unter dubiosen Umst&#228;nden abgebrannt ist, wurde in unserem Blog der Brand in der Lagerhalle genau <a href="http://adacemobility.wordpress.com/2011/01/14/ist-das-dbm-rekordauto-abgebrannt/">nachrecherchiert</a>. Aufgrund der ADAC-Recherchen wurde der Brand dann auch <a href="http://adacemobility.wordpress.com/2011/01/17/rekordauto-ist-abgebrannt-dbm-bestatigt-adac-recherche/">vom Hersteller des E-Mobils best&#228;tigt</a>. Dies ging letzten Endes soweit, dass sich das Bundeswirtschaftministerium <a href="http://adacemobility.wordpress.com/2011/01/25/zum-fall-dbm-fragen-an-das-bundesministerium-fur-wirtschaft-und-technologie/">einschalten musste</a>. Gro&#223;e Portale wie Heise und Spiegel Online haben sich dem Thema dann ebenfalls angenommen.</p>
<p>Auch international schlagen unsere Blog-Angebote Wellen. &#220;ber den Crashtest eines Mitsubishi i-Miev, des ersten in Deutschland erh&#228;ltlichen E-Autos aus Gro&#223;serienproduktion, wurde sogar vom renommierten US-Tech Blog <a href="http://www.engadget.com/2011/01/17/adac-crash-tests-first-production-mitsubishi-i-miev-it-makes-a/">engadget.com berichtet</a>. Die urspr&#252;ngliche Story und die Bilder kamen aus unserem <a href="http://adactestblog.wordpress.com/2011/01/18/auch-das-e-auto-halt-ordentlich-was-aus/">Elektromobilit&#228;ts-Blog</a>.</p>
<p>Aktuell decken wir in unserem Test-Blog gerade einen gro&#223;en Etikettenschwindel an <a href="http://adactestblog.wordpress.com/2011/02/04/etikettenschwindel-adac-stichprobe-ergibt-aral-verkauft-e5-als-biosprit-e10-%E2%80%93-der-kunde-zahlt-die-zeche/">Deutschlands Tankstellen</a> auf. Das Thema geht momentan durch die Medien – Ausl&#246;ser war die Recherche unserer Online-Redakteure und die dazugeh&#246;rige Story im ADAC Test-Blog.</p>
<p>Durch die Berichterstattung in den Blogs sind die Nutzer ganz nah am Geschehen dran und k&#246;nnen durch ihre Kommentare direkten Einfluss auf die Story und die Entwicklung von News nehmen. Das ist auch f&#252;r unsere Redaktion ein v&#246;llig neues Arbeiten.</p>
<p>Die Kommentarfrequenz, vor allen Dingen in den Blogs, ist sehr hoch. Das geht sogar so weit, dass die Online Redaktion aufgrund von User-Kommentaren auf neue Themen f&#252;r Artikel kommt und so neuer Content sozusagen User-Generated entsteht. Auch &#252;ber Twitter steigt die Dialogbereitschaft. Das Ganze ist sehr positiv.</p>
<p><strong>Was wollt ihr strategisch mit eurem Engagement erreichen? </strong><br />
In erster Linie wollen wir mit den Mitgliedern auf Augenh&#246;he kommunizieren. Wir wollen die ADAC-Themen dorthin bringen, wo die Menschen sind und uns dem Dialog &#246;ffnen.</p>
<p><strong>Wie seid Ihr intern Aufgestellt? Wer hat die Hosen an bei der Social Media Kommunikation? Marketing, &#214;ffentlichkeitsarbeit, Customer Care?</strong><br />
Inhaltlich wird die Social Media Kommunikation von der Online Redaktion gesteuert. Generell wird Social Media beim ADAC interdisziplin&#228;r betrieben - jede Abteilung setzt sich mit dem Thema in irgendeiner Form auseinander. Geb&#252;ndelt werden die Aktivit&#228;ten in unserem Bereich Digitalstrategie.</p>
<p><strong>Gibt es bei Euch eine Form von Erfolgskontrolle? Wenn Ja, wie sieht die aus?</strong><br />
Unser prim&#228;res Ziel ist momentan Reichweite. Wir wollen m&#246;glichst viele Fans, Follower, Leser und Viewer erreichen, eine gro&#223;e Online-Community f&#252;r die Themen des ADAC begeistern und in unsere t&#228;gliche Arbeit einbinden. Die bisherige Resonanz ist durchweg positiv &#8211; der Erfolg gibt uns also Recht. Sollte es in Zukunft spezielle Social Media Kampagnen geben, werden daf&#252;r individuelle Kennzahlen festgelegt.</p>
<p><strong>Der ADAC gilt gemeinhin als erzkonservativ. War es schwer das Management von neuen Ideen zu &#252;berzeugen? </strong><br />
Ehrlich gesagt, war das &#252;berhaupt nicht schwer. Das Management ist gegen&#252;ber solchen Themen generell sehr aufgeschlossen.</p>
<p><strong>Wie ver&#228;ndert der Umgang mit Social Media eine Organisation wie den ADAC? </strong><br />
Der ADAC wird durch Social Media schneller und offener. Die effektive Nutzung der neuesten Technologien ist f&#252;r den ADAC schon immer lebensnotwendig gewesen. Die Disposition der ADAC Luftrettung oder der Stra&#223;enwachtfahrzeuge zum Beispiel k&#246;nnte niemals so reibungslos ablaufen, wenn wir nicht konstant die aktuellsten technischen Entwicklungen in die Organisation integrieren w&#252;rden. Ein weiteres gutes Beispiel ist die neue kostenlose Pannenhilfe-App f&#252;r das iPhone. Wer mit seinem Auto unterwegs liegen bleibt, kann damit automatisch seinen Standort an die ADAC-Pannenhilfezentrale &#252;bermittelt. Dadurch wird den Mitgliedern Zeit und Nerven gespart und auch wir als Organisation optimieren so unsere Prozesse und werden besser und schneller.</p>
<p><strong>Jetzt mal ehrlich. Der ADAC hat so ein gutes Image und so viel Glaubw&#252;rdigkeit. Das ist doch der einfachste Job der Welt, oder?</strong><br />
Ja <img src='http://www.grenzpfosten.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die Unschuldigen im Shitstorm</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 22:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Diskussion rund um die aktuellen Enth&#252;llungen von WikiLeaks haben im Netz einen veritablen Shitstorm gegen jene Unternehmen entfacht, die, aus welchen Gr&#252;nden auch immer, Spenden an Wikileaks blockieren oder einfach nicht mehr mit Wikileaks zusammenarbeiten wollen. Diese Unternehmen bekommen jetzt richtig auf die Backen. An dieser Stelle ein kleiner pers&#246;nlicher Einwurf: Ich finde ddos-Attacken [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/12/storm.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1361" title="storm" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/12/storm.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Die Diskussion rund um die aktuellen Enth&#252;llungen von WikiLeaks haben im Netz einen veritablen Shitstorm gegen jene Unternehmen entfacht, die, aus welchen Gr&#252;nden auch immer, Spenden an Wikileaks <a href="http://www.netzwelt.de/news/84965-wikileaks-paypal-sperrt-konten-enthuellungsplattform-update.html">blockieren</a> oder einfach <a href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E5592CA49B6CB4A9096AB45AD2A5D30B3~ATpl~Ecommon~Scontent.html">nicht mehr</a> mit Wikileaks zusammenarbeiten wollen. Diese Unternehmen bekommen jetzt richtig auf die Backen.</p>
<p><em>An dieser Stelle ein kleiner pers&#246;nlicher Einwurf: Ich finde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denial_of_Service">ddos-Attacken</a> albern, weil das virtuelle Einwerfen von Fensterscheiben keinen weiterbringt, aber: Wer Wikileaks aussperrt, der darf sich nicht wundern, wenn seine User/Kunden im Social Web ihren Unmut kundtun. User haben alles Recht, (ihrem) Unternehmen klar mitzuteilen, dass sie mit der Gesch&#228;ftspraktik nicht einverstanden sind. Meine Meinung. </em></p>
<p>Doch leider trifft dieser Shitstorm trifft nicht nur die “Richtigen “. In einem derart emotional aufgeladenen Umfeld gibt es auch unschuldige Opfer. Eines dieser Opfer ist der DNS-Hoster <a href="https://web.easydns.com/">EasyDNS</a>. &#220;ber die armen Jungs aus Kanada brach der volle Shitstorm herein, als via Twitter und Co bekannt gemacht wurde, EasyDNS h&#228;tte die Zusammenarbeit mit Wikileaks beendet. Das Problem an der Sache. EasyDNS hatte nichts mit der Sache zu schaffen. Im Eifer des Gefechts waren sie mit <a href="http://www.everydns.com/">everydns.net</a> verwechselt worden. Aus dem <a href="http://blog.easydns.org/2010/12/03/wikileaks-takedown-fiasco-underscores-pathetic-state-of-internet-journalism/">Blogpost</a> von Mark von EasyDNS ist die Verzweiflung zu lesen:</p>
<blockquote><p>The incorrect info rippled through twitter like a <strong>zombie horde</strong>. Not only did people <strong>mindlessly</strong> hit the &#8220;retweet&#8221; button and perpetuate bad information: some took the  time and care to email us, or search for our blog (why couldn&#8217;t they do a  whois lookup while they were at it?) and post comments about our  &#8220;cowardice&#8221;.</p></blockquote>
<p>Es lohnt sich &#252;brigens, <a href="http://blog.easydns.org/2010/12/03/wikileaks-takedown-fiasco-underscores-pathetic-state-of-internet-journalism/">den ganzen Blogpost</a> zu lesen, denn er zeigt auf dramatische Weise, wie ein v&#246;llig unschuldiges Unternehmen in den Sog eines Shitstorm geraten kann, wie gesundheitssch&#228;digend die Auswirkungen sind und wie hilflos das Unternehmen in dieser Situation ist. Besonders, wenn die Presse auf den Zug mit aufspringt (in dem Fall z.B. <a href="http://www.nytimes.com/2010/12/05/world/05paypal.html">NYT</a> und <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/blog/2010/dec/10/internet-wikileaks-anonymous?INTCMP=SRCH">Guardian</a>).</p>
<blockquote><p>any decisions made while a full-on shitstorm is being targeted at one&#8217;s  company and business are not political ones, <strong>they are ones of survival</strong>.</p></blockquote>
<p>Ich nehme aus dieser unr&#252;hmlichen Episode zwei Dinge mit. Erstens: Die Zombie-Macht des Social Web, wenn Informationen unreflektiert weitergegeben werden, kann jedes Unternehmen treffen. Auch, wenn es v&#246;llig unschuldig ist. Die zweite Sache, die sich direkt daraus ableitet ist: Was also kann ein Unternehmen tun, um sich davor zu sch&#252;tzen? Die Jungs von EasyDNS hatten Gl&#252;ck im Ungl&#252;ck: Sie haben ein oft gelesenes Blog und sind gut im Socila Web vernetzt. Das gab ihnen die Gelegenheit, gegenzusteuern und mittlerweile rollt eine <a href="http://www.twazzup.com/?q=easydns+wikileaks&amp;l=all">Welle der Sympathie</a> durch das Social Web. Ein Unternehmen, das sich garnicht im Social Web engagiert, ist diesem Mechanismus aber schutzlos ausgeliefert. Hier reicht auch keine Krisenkommunikation mehr aus, denn wer keine Credibility im Netz aufgebaut hat, der hat auch keine Chance, sich zu rehabilitieren. Ich h&#246;re oft von Unternehmen die sagen: Social Web interessiert uns nicht, wir machen B2B, wir haben bessere Marketing-Kan&#228;le&#8230; alles richtig, alles wahr. Aber diese Unternehmen m&#252;ssen sich dann mit diesem Risiko abfinden. Der Schaden, der hier entstehen kann ist nicht gerade klein.</p>
<p>Bild: CC-BY: http://www.nasaimages.org</p>
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		<title>research.ly: Twitter-Analyse at its best</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 14:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Markt f&#252;r Analyse-Tools f&#252;r Twitter ist mittlerweile erheblich.es gibt eine ganze Reihe von Tools, die wirklich interessante Einblicke in die Welt der Twitterati erlauben. Ich m&#246;chte heute eines vorstellen, das vielleicht in der Lage ist, einen neuen Blickwinkel zu schaffen. Bisher sind Analyse-Tools, wie z.B. Klout, vor allem darauf fixiert,  einzelne Twitterati einzusch&#228;tzen. Bei [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/12/reasearly.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1337" title="reasearly" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/12/reasearly.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Der Markt f&#252;r Analyse-Tools f&#252;r Twitter ist mittlerweile erheblich.es gibt eine ganze Reihe von Tools, die wirklich interessante Einblicke in die Welt der Twitterati erlauben. Ich m&#246;chte heute eines vorstellen, das vielleicht in der Lage ist, einen neuen Blickwinkel zu schaffen.</p>
<p>Bisher sind Analyse-Tools, wie z.B. <a href="http://klout.com">Klout</a>, vor allem darauf fixiert,  einzelne Twitterati einzusch&#228;tzen. Bei der Suche nach speziellen Themen haben wir Tools wie z.B. <a href="http://twatzzup.com">Twazzup</a>, die aber recht speerrig sind, wenn man eine detaillierte Analyse fahren will.</p>
<p>Das Tool <a href="http://research.ly/">ReSearch.ly</a> vereint das beste aus diesen beiden Tool-Kategorien. es trackt nicht nur Themen, sondern analysiert auch, welche Nutzergruppen sich positiv oder negativ zu einem Thema &#228;u&#223;ern und wer die einflussreichsten Twitternutzer in dieser Diskussion sind. Ich kann also, z.B. als Social media Manager der Bahn herausfinden, wer wie oft in welchem Ton &#252;ber Stuttgart 21 Twittert. Au&#223;erdem bekomme ich eine Gesamtanalyse &#252;ber die Entwicklung der Tonalit&#228;t und kann auch noch zus&#228;tzlich die Ergebnisse f&#252;r einzelne Fokusgruppen abfragen.</p>
<p>Alle Features werden in dem folgenden Video erkl&#228;rt:</p>
<p>[There is a video that cannot be displayed in this feed. <a href="http://www.grenzpfosten.de/2010/12/05/research-ly-twitter-analyse-at-its-best/">Visit the blog entry to see the video.]</a></p>
<p>Im Prinzip ist das ein echt m&#228;chtiges Tool. Die Frage ist, wie gut funktioniert es, besonders, wenn in Deutscher Sprache getwittert wird. Mein Gef&#252;hl ist: zur Zeit noch nicht optimal, aber was nicht ist kann ja noch werden. Ein weiterer Malus ist, dass das Tool mit 99$ pro Monat recht teuer ist und sich damit nur f&#252;r Agenturen und gr&#246;&#223;ere Unternehmen rentiert.</p>
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		<title>Kosmetiker sind die echten Geeks</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 13:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich lass mich im Freundeskreis gerne mal Geek oder Nerd beschimpfen. Warum? Weil ich 7 Computer im Haus habe? Vieleicht. Oder weil es ganz so ist, wie Hugh sagt: The future belongs to the Geeks, nobody else wants it Definitiv. Ich liebe Technosprech, auch wenn er total unangebracht ist und eigentlich null inneren Sinn in [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/11/lipstick.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1319" title="lipstick" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2010/11/lipstick.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Ich lass mich im Freundeskreis gerne mal Geek oder Nerd beschimpfen. Warum? Weil ich 7 Computer im Haus habe? Vieleicht. Oder weil es ganz so ist, wie <a href="http://gapingvoid.com/2006/09/17/the-future-belongs-to-the-geeks/">Hugh</a> sagt:</p>
<blockquote><p>The future belongs to the Geeks, nobody else wants it</p></blockquote>
<p>Definitiv. Ich liebe Technosprech, auch wenn er total unangebracht ist und eigentlich null inneren Sinn in sich tr&#228;gt.</p>
<p>Aber ich werde &#252;bertroffen, was Geek-Sprech angeht, und zwar aus einer Ecke, die ich niemals erwartet h&#228;tte: Der KOSMETIKINDUSTRIE.</p>
<p>Es ist schon wirklich unglaublich, welche Wortsch&#246;pfungen die Sch&#246;nheitsindustrie immer wieder findet, um Produkte anzupreisen, die im Prinzip (so zumindest meine Wahrnehmung als Nicht-Ziel-Gruppler) alle das Gleiche sind: Schminke, Cremes, Shampoos, Conditioner unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller kaum und sind schon seit ungef&#228;hr 35 Jahren mehr oder weniger gleich zusammengesetzt. Das h&#228;lt die Werbestrategen ab nicht davon ab, grenzgeniale Wortsch&#246;pfungen zu finden, mit denen sie ihre Produkte bewerben. Hier ein Best Off des Sch&#246;nheitsmarketing-Sprechs:</p>
<ul>
<li><em>Volumen Millionen Wimpern: Millionisieren auch Sie Ihre Wimpern</em><br />
Eine geniale, die absolut keinen Sinn macht. Aber Millionen klingt gut. NAch reich und sch&#246;n.</li>
<li><em>Youth Code: Das Geheimnis jugendlicher Haut liegt in Ihren Genen. L&#252;ften Sie es jetzt!</em><br />
Auch dieser Satz hat null Aussage. Es wird angedeutet, dass diese Creme praktisch eine genetische Ver&#228;nderung der Haut hervorruft. Wenn das so w&#228;re, dann w&#228;re es verboten. Looool.</li>
<li><em><strong> </strong>Durch den intelligenten Ionen-Scan-Complex gewinnt Ihr Haar  sichtbar mehr an Halt und Feuchtigkeit, Reibung wird reduziert:<br />
</em>Ionen-Scan-Complex&#8230;. IONEN-SCAN-COMPLEX&#8230; Br&#252;ll!</li>
</ul>
<p>Also, wenn Eure Freundin/Frau mal wieder meckert, dass sie Euch nicht versteht, und nicht nachvollziehen kann, was an der neuen Northbridge mit Cooling Pipes jetzt so toll sein soll&#8230;</p>
<p>Bild: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lipstick_face.jpg">CC-BY</a></p>
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